optionsxo Erfahrungen

An dieser Stelle möchte ich über meine Erfahrungen mit der Firma optionsxo berichten und davor warnen! Eigentlich bin ich kein großer Freund von binären Optionen aber der Anbieter Apple Bot hatte in seinem Video wirklich überzeugend für die guten Ergebnisse Ihres Binärbots geworben. War das Ganze eine große Enttäuschung, weil die Firma optionsxo als Broker, an die der Bot gekoppelt ist, sich als betrügerische Firma entpuppte.
Ich hatte mich bei Apple Bot angemeldet und wurde automatisch auch bei optionsxo angemeldet. Dort musste ich den normalen Verifizierungsprozess durchlaufen. Nach kurzer Zeit war alles eingerichtet und ich konnte den Bot starten. Die Mindesteinzahlung betrug €250. Die ersten zwei Tage lief der Bot ab und an und nach zwei Tagen hatte ich, nach einigen Höhen und Tiefen € 268 in meinem Konto. Doch die schlechte Erfahrung sollte nicht lange auf sich warten. Da es auf Weihnachten zuging und ich aus dem Forex bereich weiß, dass der Markt zu Weihnachten eher volatil ist, deaktivierte ich den Bot und wollte dann im neuen Jahr wieder starten.

Eine Woche vor Weihnachten rief mich dann ein Mitarbeiter der Firma optionsxo an. Es gab sich als Senior Broker aus und sagte, er wolle mir helfen mehr Gewinne zu machen. Er bat mich immer wieder mich sofort in mein Konto einzuloggen weil er angeblich gerade ein paar ganz heiße Tipps für mich hätte. Nach einiger zeit konnte ich Ihn abwimmeln. Er schrieb mir dann kurze Zeit späte noch eine e-Mail mit seinen Kontaktdaten. Als ich mich am gleichen Nachmittag versuchte einzuloggen ging das nicht mehr.
Ich kontaktierte den besagten Senior Broker per Skype und bekam die Antwort, dass er gerade in meinem Konto handeln würde. Ich war ziemlich sauer und ließ mir über das Passwort Recovery ein neues Passwort schicken. Als ich mich dann schließlich Abends einloggen konnte, waren nur noch €8 in meinem Konto. Ich habe natürlich sofort über Skype und per E-Mail meinem Ärger Luft gemacht. Am nächsten Tag bekam ich eine e-Mail von besagten Senior Broker, wieso ich mich so aufregen würde, mein Konto stünde doch jetzt bei über € 400. Ich loggte mich ein und tatsächlich stand das Konto bei €440. Ich habe dann noch eine e-Mail an den Support geschickt, dass ich es für eine Frechheit halte, dass einfach jemand in meinem Konto handelt ohne Erlaubnis.

Dann kamen die Weihnachtstage und Neujahr und ich beachtete mein Konto nicht mehr. Ich war fest entschlossen, dass Konto gleich Anfang des Jahres zu räumen und den Vorfall zu vergessen. Letzte Woche rief mich nun wieder ein sogenannten Senior Broker an. Ich versuchte Ihm meine Erfahrungen mit dem letzten Anrufer zu schildern. Mittendrin legte er einfach auf! Als ich am Nachmittag Zeit hatte, versuchte ich mich in mein Konto einzuloggen, mit dem gleichen Ergebnis wie im Dezember. Erst musste ich ein neues Passwort beantragen und las ich mich schließlich einloggen konnte, traf mich der Schlag: Das Konto stand bei € 0,68. Also wieder alles weg.

Ich versuchte dann über den Chat Kontakt aufzunehmen. Nachdem ich dort meine Erfahrungen mitgeteilt hatte, bekam ich einfach keine Antwort mehr.
Diese Firma scheint systematisch den Kunden das Geld zu klauen.

Nun bin ich wieder schlauer und habe eine schlechte Erfahrung mehr gesammelt. Die Erfahrung daraus ist die folgende: Immer erstmal vorher Informationen über den Broker
“googel´n”. Dann wäre ich schon misstrauisch geworden, da es einige Berichte über gleiche Erfahrungen gibt. Ein weiterer wichtiger Hinweis ist, dass diese Firma keinerlei Regulierungsbehörde unterliegt.

Für mich ist das Thema binäre Optionen nun endgültig erledigt. Es geht doch nichts über das Forex Traden mit seriösen Brokern! Wenn Sie ähnliche Erfahrungen mit dieser Firma gemacht haben, schreiben Sie mir. Ich würde Ihre Erfahrungen dann auch veröffentlichen damit Leute die bei Google “optionsxo Erfahrungen” suchen rechtzeitig gewarnt werden.

 

Draghi als Vorspeise und Unternehmensberichte als Dessert

Auch wenn diese Woche wieder eine große Anzahl an geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbanken anstehen, steht dabei die Europäische Zentralbank ganz ohne Zweifel im Rampenlicht. Insbesondere die Devisen-Märkte werden sich auf die Bekanntgabe von Mario Draghis Patenrezept zur Ankurbelung der weiterhin stotternden Konjunktur in der Eurozone konzentrieren. Seine Entscheidung wird einen großen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung des Euros haben. Aktienanleger werden ihre Blicke hingegen auf die Wall Street richten, wo mit der Veröffentlichung einiger wichtiger Unternehmensberichte die Berichtssaison eingeläutet wird. In ihrer Gesamtheit spiegeln sie nämlich den aktuellen Zustand US-Wirtschaft wider. Daher werden sich diese Berichte nicht nur auf die aktuelle Stimmung sondern die generelle Dynamik der Märkte auswirken.

Der Ausblick für die Eurozone bleibt durchwachsen

Es gab zuletzt aus mehreren Sektoren der Eurozone ermutigende Anzeichen, wie beispielsweise Einzelhandelsverkäufe, Exportzahlen und industrielle Produktion. Diese positiven Neuigkeiten werden allerdings dadurch getrübt, dass der Motor der Eurozone, Deutschland, zuletzt nur mittelmäßige Ergebnisse vermelden konnte. Insgesamt gesehen, verheißt dies für die Wirtschaft der EU nichts Gutes. Die Inflation in der Eurozone stellt weiterhin ein schwer überwindbares Hindernis dar, wenn man bedenkt, dass die Kerninflation noch immer ziemlich flau ist. Daher ist es auch wenig wahrscheinlich, dass das Inflationsziel der EZB in Höhe von 2% in absehbarer Zeit erreicht werden kann.

Bringt Mario den Euro an den Rand der Parität?

Die Märkte hegen noch immer große Hoffnungen, dass sich die Europäische Zentralbank zu weiteren monetären Lockerungsmaßnahmen entscheiden wird. Allerdings scheinen dabei die mangelnde Überzeugung von Mario Draghi und der EZB große Sorgen zu bereiten. Auch wenn die EZB jetzt schon seit einigen Monaten versucht, mit ihrer expansiven Geldpolitik die Konjunktur anzukurbeln, muss sich deren konkrete Wirksamkeit noch erweisen. Viele Betrachter vergleichen die Bemühungen der EZB, mit dem Vorgehen, eine Grube mit einem Teelöffel Erde auffüllen zu wollen, wenn man in Wahrheit zur Schaufel greifen sollte und zwar kräftig.

Ganz egal ob die EZB nun am Donnerstag mit mehr oder weniger Überzeugung zur Tat schreiten wird, also weitere Lockerungsmaßnahmen beschließt, würde dann der Euro auf kurze Sicht weiter an Boden verlieren. Falls Mario eine passivere abwartende Haltung einnehmen sollten, könnte sich der Euro kurzfristig stabilisieren. Allerdings könnte der Euro auch so auf Dauer unter Druck geraten, weil sich das mangelnde Wachstum auf seine Entwicklung niederschlagen wird. Vorerst bleibt eine Euro-Dollar-Parität aber noch außer Reichweite.

Die Berichtssaison könnte neue Befürchtungen auslösen oder schlechte Vorahnungen bestätigen

An der Wall Street werden sich die Anleger darauf konzentrieren, welche Auswirkungen diese Berichtssaison möglicherweise auf die Performance von S&P500, Dow Jones und NASDAQ haben wird. Während sich die Benchmarks stetig nach oben bewegen, steigen bei den Aktienanlegern aufgrund der weiterhin düsteren Nachrichten aus China die Bedenken. Der Ausdruck “Die Welt ist klein” war angesichts der Berücksichtigung des Konjunktureinbruchs in China durch die Anleger nie aktueller. Ganz unabhängig, ob sie damit direkt oder indirekt zu tun haben, spüren alle Schwergewichte an der Wall Street die Vorboten der Wirtschaftsflaute.

Nur in welchem Ausmaß? Und dies führt zu Frage, wie lange es bis zum Eintritt des Unausweichlichen dauern wird? Anleger haben eine Abneigung vor “Korrekturen” in egal welchem Markt, der sich dann wie ein Tsunami auf die anderen ausbreiten könnte. Falls die Unternehmensberichte an der Wall Street generell besser als erwartet ausfallen sollten, könnten diese Befürchtungen zumindest vorübergehend zerstreut werden. Ein Einbruch bei den Unternehmenszahlen könnte hingegen die Sorgen der Anleger bestätigen und sich negativ auf die Wall Street auswirken.

Die Märkte werden abwarten, um zu sehen, was die EZB vorhat, um der zusehends prekärer werdenden Situation in der Eurozone zu begegnen. Dabei sind die Optionen der EZB ziemlich klar: Handeln oder nichts tun. Im ersten Fall würde der Euro wohl reflexartig einbrechen, was allerdings nur von kurzer Dauer sein könnte. Beim letzteren Szenario würde die automatische Reaktion der Anleger den Euro vermutlich kurzfristig stabilisieren.

Und wie stehen die Aktien an der Wall Street? Falls die Unternehmensberichte generell besser als erwartet ausfallen sollten, könnten dadurch die Bedenken der Anleger vorerst zerstreut werden. Negative Zahlen würden hingegen als Bestätigung der auf den Märkten herrschenden Ängste angesehen werden und könnten die Benchmarks purzeln lassen.

Das konkrete Programm

Bericht des Treffens der australischen Zentralbank (Dienstag) – Falls das Protokoll des jüngsten Treffens der RBA auf weitere Lockerungsmaßnahmen hindeuten sollte, könnte der Aussie gegenüber dem US-Dollar und dem Yen an Boden verlieren.

Zinsentscheidung der Bank of Canada (Mittwoch) – Falls sich die BoC zu einer weiteren Senkung des Leitzinssatzes entscheiden sollte, könnte der Kanadische Dollar im Vergleich zu US-Dollar und Yen an Substanz verlieren.

EZB-Zinsentscheidung (Donnerstag) – Wird Draghi die expansive Geldpolitik ausweiten? Wird Draghi den Euro in Richtung Parität führen? Alle diese brennenden Fragen könnten durch die EZB-Entscheidung dieses Monats beantwortet werden.

Zentralbanken im Fokus der Märkte

Die Handelswoche ist grundsätzlich sehr intensiv, jedoch insbesondere dann, wenn eine Zinsentscheidung oder ein Protokoll dazu von einer der Zentralbanken auf der Welt ansteht. Nächste Woche gibt es nicht nur ein, auch nicht zwei, sondern vier wichtige Ereignisse. Zuerst wird die Bank of Japan am Mittwoch ihre Entscheidung bekanntgeben. Am Donnerstag folgt dann die Entscheidung der Bank of England. Dann erhalten wir im Laufe desselben Tages die Protokolle der Europäischen Zentralbank zu ihren neuesten Entscheidungen. Schließlich wird die Notenbank der Vereinigten Staaten die Protokolle ihrer letzten Sitzung veröffentlichen, und dies ist das wichtigste Ereignis im Markt.
Entscheidung der Bank of Japan: Ein geöffneter und abgeschlossener Fall?
Die Stimmung am Markt schwankt von einer zur anderen Seite, für und gegen weitere Lockerungen durch die BOJ. Für beide Seiten gibt es triftige Argumente. Die wirtschaftliche Situation in Japan hat sich nicht verbessert, und viele sind der Ansicht, dass eine Rezession unmittelbar bevorsteht. Die neuesten Daten zeigen einen Rückgang der Industrieproduktion, die dieses Szenario untermauert.
Wie jedoch der BOJ Governor erst kürzlich betont hat, muss die japanische Regierung ihre Finanzpolitik ändern und Reformen einleiten. Governor Kuroda ist der Auffassung, dass die Geldpolitik den Höhepunkt ihrer Effektivität erreicht hat. Die Frage lautet, ob Kuroda weiterhin einfach zuschauen kann, während die japanische Wirtschaft zusammenbricht? Die Marktmeinung lautet, dass die Lösung der BOJ nicht resolut genug ist.
Es gibt bereits Wetten, dass die BOJ sprichwörtlich ihren Kopf in den Sand steckt und wiederum hinter dem zurückbleibt, was angemessen wäre.
Entscheidung der Bank of England: Welches Gewicht hat das Wachstum?
Letzten Monat hat die Bank of England ihren Leitzins von 0,5 % beibehalten. Ähnlich wie bei der Notenbank der Vereinigten Staaten war man davon ausgegangen, dass die BoE eine Straffung ihrer Geldpolitik vornimmt. Die Frage lautet, ob die Bank of England diese günstige Chance verpasst hat? Das britische Statistikamt hat letzte Woche gemeldet, dass das BIP für das 2. Quartal von 2,6 % auf 2,4 % gesunken ist (im Vergleich zum Vorjahr) und somit nicht den Erwartungen entspricht.
Der Ausschuss für Geldpolitik muss möglicherweise seine Position komplett überdenken. Ist anstelle von Straffung oder sogar der Aufrechterhaltung des Status Quo vielleicht eine Lockerung in Sichtweite? Adam Haldane, der Chefvolkswort der Bank of England ist dieser Auffassung und hat darauf hingewiesen, dass der geldpolitische Ausschuss solch eine Zinssenkung möglicherweise plant.
Europäische Zentralbank: Ist Draghi in die Enge getrieben?
Die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der EZB wird uns einen Einblick in die Denkweise von Mario Draghi und des EZB-Rats geben, und wie diese auf die neuen Ereignisse und Daten reagieren werden. Letzte Woche hat Eurostat gemeldet, dass die Inflation in der Eurozone unter Null gefallen ist. Obwohl dies der erste Fall einer negativen Inflation ist, könnte dies dem EZB-Chef dennoch Sorgen bereiten.
Mario Draghi hat kürzlich angedeutet, dass die EZB möglicherweise Anreize für eine schwache Wirtschaft geben muss. Wird die negative Inflationsrate Super Mario hierzu motivieren? Draghi hat bereits seit einiger Zeit „schwere Geschütze” aufgefahren, so dass die Frage lautet, welche Instrumente der EZB noch zur Verfügung stehen.
FOMC-Protokolle könnten ermutigend sein
Die Sitzungsprotokolle der FOMC werden diese Woche das wichtigste Ereignis sein. Letzten Monat waren die Märkte positiv gestimmt, dass die Notenbank der Vereinigten Staaten kurz vor einer Anhebung steht. Mit anderen Worten, eine Zinserhöhung stand unmittelbar bevor. Als dies nicht eingetreten ist, haben sich die Märkte darüber gewundert.
Nun, mit der Veröffentlichung der FOMC-Protokolle werden wir dies herausfinden. Was die Märkte wissen möchten ist, wie viele der FOMC-Mitglieder der Notenbank der Vereinigten Staaten für eine Erhöhung gestimmt haben und wie viele dagegen. Dadurch werden die Märkte einen besseren Einblick zu dem Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung der Notenbank der Vereinigten Staaten erhalten.
Im Klartext
Sehen sie die Maßnahmen der BOJ, BoE und auch der EZB nur als Eröffnungsakt an, weil sich wirklich alles um die Protokolle der US-Notenbank dreht. Wenn die BOJ, BoE und die EZB and ECB eine Tendenz zur Lockerung zeigen und bereit sind, noch mehr Anreize zu setzen, wird dies den Dollar stärken. Falls die Protokolle der US-Notenbank auf eine unmittelbar bevorstehende Zinserhöhung hinweisen, wird dies den Dollar noch weiter stärken.
Im Endeffekt sieht es wie folgt aus: Wenn die EZB kurz vor weiteren Lockerungen steht und die US-Notenbank eine Zinserhöhung ins Auge fasst, können Sie davon ausgehen, dass es bald Parität zwischen dem Euro und dem Dollar geben wird.
Das konkrete Programm
RBA-Zinsentscheidung (Dienstag):Wenn die RBA den Leitzins senkt, könnte der australische Dollar Verluste verzeichnen.
BoJ-Zinsentscheidung (Mittwoch): Wenn die BoJ mehr Anreize geben möchte, könnte der Yen steigen.
EZB-Protokolle (Donnerstag): Wenn die EZB-Protokolle und das Protokoll von der letzten Sitzung darauf hindeuten, dass die EZB weiterhin Anreize setzen möchte, und wenn dies auch tatsächlich der Fall ist, könnte dies zu einer Euro/Dollar-Parität führen.
FOMC-Protokolle (Donnerstag): Das wichtigste Ereignis in dieser Woche. Falls die Protokolle der US-Notenbank auf eine Zinserhöhung im Oktober hindeuten, könnte der Dollar steigen.

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Die dramatischste Zinssatzentscheidung seit Jahren

Zum Handelsschluss am Donnerstag wird nach der dramatischen Zinsentscheidung der US-amerikanischen Notenbank eine von zwei Möglichkeiten eintreten: In einem Szenario könnten wir den Schutt durchsieben, zu dem die Finanzmärkte in Folge der Nachbeben zerfallen sind. Anders als die unter Schock stehenden Aktien- und Rohstoffhändler werden sich Dollar-Optimisten ins Fäustchen lachen und sich voll bestätigt fühlen. In einem anderen Szenario würden wir einen riesigen Seufzer der Erleichterung und ausgelassene Freude von Händlern auf der ganzen Welt hören, während sie die Aktien nach oben treiben. In den Tagen vor dem Donnerstag werden Händler an jedem Ort der Welt jedoch nervös auf ihren Stühlen herumrutschen.

Gemeinsam warten alle auf eine der größten und wichtigsten Entscheidungen, die die Federal Reserve in den letzten neun Jahren getroffen hat. Der entscheidende Punkt ist selbstverständlich, ob sich die Fed vor dem Hintergrund der Sorgen anlässlich des globalen Wachstums für eine Zinsanhebung entscheiden wird. Und besonders, da dieses Wachstumsproblem in Zusammenhang mit China steht, der weltweit zweitgrößten Wirtschaft nach den USA. Die aktuellsten Konferenzprotokolle der Fed legen nahe, dass die FOMC-Mitglieder größtenteils noch immer unentschlossen sind. Gleichzeitig scheinen sie sich jedoch in Stellung zu bringen, wie man so schön sagt. Im Prinzip bedeutet dies, dass sie auf alles vorbereiten – für alle Fälle.

Bisher besteht noch kein Konsens darüber, was die Fed letztendlich entscheiden wird, und Analysten und Experten sind in ihren Erwartungen gespalten. Vor nur wenigen Wochen verlief die Trennlinie zwischen den Experten etwa genau in der Mitte, doch nun scheinen die Spatzen der Fed Rückenwind zu erhalten. Und das ganze Drama wird auf den zarten Schultern von Janet Yellen, der Vorsitzenden der Federal Reserve, ruhen. Viele sind der Meinung, dass Yellen, die den Märkten wiederholt einen Zinsanstieg in Aussicht gestellt hat, ein Glaubwürdigkeitsproblem hat. Mehr und mehr Experten schließen sich der Meinung an, dass die Fed ihren derzeitigen Kurs beibehalten sollte. Allerdings gibt es für beide Seiten legitime Argumente. Die Frage ist: Ist die Federal Reserve unter der Führung von Janet Yellen nach vielen langen, langen Jahren bereit, sich auf unbekanntes Terrain zu wagen?

Daumen hoch

Die Fürsprecher argumentieren, dass sich die US-Wirtschaft nach neun Jahren loser Geldpolitik erholt hat und mit besseren Umsatzzahlen beim Einzelhandel und den neuen Hausverkäufen gut dasteht. Außerdem habe sich der Arbeitsmarkt kontinuierlich verbessert und weise die niedrigste Arbeitslosenrate seit mehr als acht Jahren auf. Der Präsident der Fed-Niederlassung in Richmond, Jeffrey Lacker, argumentierte zuletzt, dass sowohl Inflation als auch der Arbeitsmarkt an einem Punkt seien, der eine Zinsanhebung rechtfertige. Noch aussagekräftiger ist, dass der stellvertretende Vorsitzende der Fed Stanley Fischer vor kurzem sagte, dass er der Meinung sei, die Fed sollte nicht darauf warten, dass die Inflation ihr Ziel erreicht, bevor die Fed die Schrauben anzieht. Bill Gross, der frühere CEO von PIMCO, kritisierte die Fed dafür, dass sie zu langsam agiere.

Daumen runter

Gegner der Zinsanhebung, zu denen eine beträchtliche Anzahl der wahlberechtigten Mitglieder des FOMC gehören, scheinen auf eine weitere Validierung zu warten, bevor sie sich auf eine Zinsanhebung festlegen. Diejenigen, die den Aufschub einer Zinsanhebung favorisieren, haben argumentiert, dass die wirtschaftliche Situation in China sehr viel schlimmer sein könnte, als Peking berichtet. Dies gelte insbesondere, da die chinesische Regierung dazu neige, negative Aspekte herunterzuspielen. Darüber hinaus würde sich die Fed zu indifferent gegenüber den Bedenken der Märkte zeigen (was klar durch die aktuelle Flaute bei internationalen Aktien belegt werde). Und zu guter Letzt liegt die Inflation noch immer unter dem Ziel der Fed. Warren Buffett hat, obwohl er keine Meinung speziell zur Zinsanhebung anbietet, durchaus Bedenken. Buffett merkte an, dass bei einer Anhebung der Zinsen in den USA vor dem Hintergrund der Diskrepanz zu Zinsen in beispielsweise Europa Konsequenzen für den Handel zu befürchten seien.

Dollar-Optimisten greifen nach der Führerschaft

Dollar-Optimisten haben aufgrund der hohen Liquiditätsumgebung in den USA lange Zeit eine untergeordnete Rolle eingenommen. Für sie ist es höchste Zeit, dass die Fed einige Schrauben anzieht, und sie brennen auf eine Aufwertung des Dollars. Die Dollar-Optimisten werden die Kontrolle übernehmen, wenn die Fed Zeichen dafür gibt, dass eine Zinsanhebung für 2015 eine Möglichkeit bleibt. Solange diese Zeichen fehlen, wird die düstere Stimmung bei den Dollar-Optimisten wohl anhalten.

Die Wall Street hält den Atem an

Wenn die Fed stur bleibt und die Zinsen im Zaum hält, ist zu erwarten, dass Wall-Street-Optimisten vor Freude überschäumen. Ein Aufschub der Zinsanhebung könnte dabei helfen, den S&P500 weiter in die Höhe zu treiben. Sollte die Fed allerdings eine Überraschung präsentieren und an der Rhetorik einer Zinsanhebung in 2015 festhalten, würde das Druck auf die Wall Street ausüben. In Verbindung mit der globalen Aktienflaute inmitten des Tumults in China führt dies zu der Gewissheit, dass das Timing für die Wall-Street-Optimisten nicht schlimmer sein könnte.

Goldanhänger befürchten eine Schmelze

Sollte die Fed entscheiden, dass eine Zinsanhebung für 2015 angemessen ist, dann könnten Goldanhänger schon bald hören, wie die Schmelzöfen angefeuert werden, wenn die Schmelze beginnt. Eine Zinsanhebung könnte den Goldpreis auf ein Tief bringen, wie wir es jahrelang nicht gesehen haben. Als ein Rohstoff, der auf US-Dollar lautet, würde eine Zinsanhebung den Kaufpreis von Gold in anderen Währungen teurer machen. Auch wenn die Nachfrage von asiatischen Käufern geholfen hat, die Verluste in Grenzen zu halten, weisen Analysten darauf hin, dass die globale Nachfrage geringer ist als gewöhnlich.

Im Klartext

Dies wird ohne Zweifel eine bedeutende Woche für eine ganze Reihe von Finanzmärkten auf der ganzen Welt und alles hängt von der Entscheidung der Federal Reserve ab. Zunächst einmal könnte eine Zinsanhebung der Fed zu einem heftigen und umfangreichen Abverkauf an der Wall Street führen und der Aktieneinbruch könnte schnell die Runde durch die Aktienmärkte der Welt machen. Gleichzeitig könnte der Goldpreis schnell schmelzen, da Besitz von Gold immer teurer würde. Der US-Dollar würde durch die Bank aufgewertet und würde ordentlich an Fahrt aufnehmen. Wenn die Fed sich jedoch dazu entscheidet, eine Zinsanhebung aufzuschieben, wäre eine sehr spürbare und sehr schnell eintretende Reaktion ein großer Seufzer der Erleichterung an den Aktienmärkten der Welt, der direkt an der Wall Street beginnt.

Das konkrete Programm

Zinsentscheidung der Bank of Japan (Montag) – Wenn die BoJ eine hohe Wahrscheinlichkeit eines weiteren Stimulus signalisiert, könnte dem Yen ein Verkauf hauptsächlich gegen Dollar und Sterling bevorstehen.

Britischer Verbraucherpreisindex (Dienstag) – Wenn der britische Verbraucherpreisindex höher steigt, könnte das signalisieren, dass die BoE der Fed folgt und die Zinsen einige Monate später anhebt.

US-Einzelhandelsumsatz (Dienstag) – Wenn der US-Einzelhandelsumsatz die Schätzungen übertrifft, könnte das die Wetteinsätze auf eine Zinsanhebung an diesem Donnerstag erhöhen.

US-Verbraucherpreisindex (Mittwoch) – Wenn der Kernindex der US-Verbraucherpreise auf 2 % und höher steigt, könnte das zu einer Erholung des Dollars inmitten der Spekulationen um eine Zinsanhebung am nächsten Tag führen.

FOMC-Zinsentscheidung (Donnerstag) – Das wichtigste Ereignis des Quartals und vielleicht sogar des Jahres. Wenn die Fed die Zinsraten anhebt, wird dies überall Wellen schlagen, von Devisen über Rohstoffe bis hin zu Aktien.

Diagramm der Woche – EUR\USD
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China steht weiter im FOREX Fokus

Im Laufe der vergangenen Wochen reagierten die Märkte mit verständlicher Unruhe auf die Unsicherheiten der chinesischen Wirtschaftsentwicklung. Die fast täglich aus China – der zweitgrößten Wirtschaft der Welt – eintreffenden Nachrichten waren alles andere als erfreulich. Und die Hinweise verdichten sich, dass China immer mehr auf eine ausweglose Situation zusteuert. Daran können selbst die schnellen und geradezu zornigen Anstrengungen der Regierung in Peking und der chinesischen Zentralbank nichts ändern. Ebenso wenig konnten dadurch die beunruhigten Anleger beschwichtigt werden, die überstürzt ihre Aktien abstießen, um sich in sicherere Vermögenswerte zu flüchten. In der kommenden Woche werden die Märkte ihren Fokus allerdings vorübergehend von China nach Europa und in die Vereinigten Staaten verlegen. Die beiden wichtigsten Ereignisse des Wirtschaftskalenders dieser Woche sind die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag und die US-Beschäftigungszahlen am Freitag.

Zeit für Entscheidungen der EZB

Die Märkte warten mit Spannung darauf, welche Auswirkungen die wirtschaftlichen Turbulenzen in China auf den Rest der Welt haben.  Und was sie dabei besonders interessiert, ist die Reaktion der wichtigsten Zentralbanken auf die chinesische Konjunkturflaute. Am Donnerstag werden wir von der wohl zweitwichtigsten Notenbank der Welt eine Antwort erhalten – der Europäischen Zentralbank. Die große Frage dabei ist natürlich, ob sich die EZB dazu entscheiden wird, den aktuellen Leitzins von 0,05 % noch weiter zu senken.

Der EZB-Rat muss diesbezüglich zwei bedeutende Faktoren berücksichtigen: Griechenland und China. Griechenland mag zwar aufgrund der alarmierenden Nachrichten aus China etwas aus dem Blickfeld gerückt sein, aber dies ist sicher kein Fall von: Aus den Augen, aus dem Sinn. Auch wenn es die griechische Regierung gerade letzte Woche geschafft hat, eine sehr bedeutende Zahlung an die EZB zu leisten, lauern weiterhin potenzielle Probleme. Die Griechen werden im September nämlich wieder an die Urnen gerufen. Und auch wenn die Partei Syriza von ihrer Wiederwahl überzeugt ist, gibt es jede Menge Ungewissheit. Diese Ungewissheit hängt vor damit zusammen, ob der Wahlsieger die Bedingungen des jüngsten (sehr unpopulären) Rettungspakets von EZB/IWF akzeptieren wird oder nicht. Was China betrifft, werden Mario Draghi und die EZB wahrscheinlich zum Schluss kommen, dass sie auch weiterhin am besten mit einer lockeren Geldpolitik fahren. Und vielleicht wird die EZB auch darüber hinausgehende Maßnahmen ergreifen wollen. Wir werden uns allerdings für eine genauere Stellungnahme der EZB gedulden müssen, bis Super Mario seine traditionelle, auf die Sitzung folgende Pressekonferenz hält.

Die Beschäftigungszahlen spielen die zweite Geige

 Am Freitag werden dann die neuesten Zahlen über die Beschäftigungssituation im privaten Sektor der USA veröffentlicht werden. Während die wirtschaftliche Misere in China darauf zwar, per se, keinen Einfluss haben dürfte, misst die Fed diesen Zahlen dennoch entscheidende Bedeutung zu. Die US-Notenbank hat nämlich den Auftrag, Vollbeschäftigung und Preisstabilität zu gewährleisten. Bis jetzt bewegt sich die US-Wirtschaft auch mit großen Schritten auf diese Ziele zu. Ohne China würde die Fed jetzt ziemlich wahrscheinlich argumentieren, dass die Zeit gekommen ist, den Gürtel etwas enger zu schnallen. Aber angesichts der aktuellen Situation dreht sich natürlich alles um China. Kurzfristig gesehen, erwarten sich die Anleger allerdings hinsichtlich der Beschäftigungszahlen (ohne Landwirtschaft) für August die Schaffung von mehr als 200.000 neuen Arbeitsplätzen. Alles darunter würde zu Enttäuschungen und zu Aktienverkäufen führen. Falls die Zahlen hingegen besser als erwartet ausfallen sollten, würde diese dem Dollar Aufwind verleihen.

Im Klartext

Im Endeffekt wird die Entwicklung in China die Stimmung an den Märkten in der kommenden Woche dominieren. Falls sich die dortige Situation nicht bald entspannen sollte, könnte die Woche im Zeichen eines stärkeren Dollar stehen (positive Beschäftigungszahlen vorausgesetzt). In diesem Zusammenhang würde auch der japanische Yen an Wert gewinnen, weil die Nachfrage nach sicheren Anlagen proportional mit den Bedenken der Investoren zunimmt.

Das konkrete Programm

Kerninflation in der Eurozone (Montag) - Falls die Kerninflation in der Eurozone über 1 % steigen sollte, würde sich dies positiv auf den Euro auswirken.

Zinsentscheidung der Australischen Zentralbank (Dienstag) – Wenn sich die RBA dazu entscheidet, inmitten der Turbulenzen in China ihren Leitzinssatz zu senken, könnte dies den Australischen Dollar stark in Mitleidenschaft ziehen. Allerdings könnte dafür auch bereits lediglich die Andeutung einer solchen Senkung ausreichen.

Australisches BIP-Wachstum (Mittwoch) – Nach der Zinsentscheidung der RBA werden sich die Anleger dafür interessieren, wie sich die Konjunkturflaute in China auf die australische Wirtschaft auswirkt und ihre Wetten auf den Australischen Dollar entsprechend anpassen.

EZB-Zinsentscheidung (Donnerstag)- Falls Mario Draghi im Rahmen der wirtschaftlichen Probleme eine weitere Lockerung der Geldpolitik vorschlagen sollte, könnte dies den Euro unter Druck setzen.

US-Beschäftigungszahlen (ohne Landwirtschaft) (Freitag))- Falls die Beschäftigungszahlen um mehr als 200.000 Arbeitsplätze zulegen sollten, könnte dies den US-Dollar im Vergleich zu seinen etwas risikoreicheren Peer-Währungen Euro, Pfund und Australischer Dollar beflügeln.

Alle Augen sind auf die Wachstumszahlen und Jackson Hole gerichtet

Die kommende Woche wird aus wirtschaftlicher Sicht verhältnismäßig ruhig beginnen. Aber wie ein gemächlich fließender Fluss wird sie sich schrittweise in einen reißenden Strom verwandeln. Der zweite Teil der Woche birgt einige Ereignisse, die Bewegung in die Märkte bringen könnten. Ab Donnerstag stehen drei wichtige Ereignisse auf dem Programm, die – jedes für sich allein betrachtet – die Stimmungslage beeinflussen können. Aber die Marktstimmung wird natürlich wie immer von bestimmten Faktoren abhängen. Zuerst dreht sich alles um das Bruttoinlandsprodukt bzw. BIP in den USA (Donnerstag) und dann in Großbritannien (Freitag). In beiden Fällen handelt es sich dabei um die 2. Veröffentlichung von BIP-Daten für das zweite Quartal. Zudem halten auch wieder die Schwergewichte der globalen Wirtschaft ihr jährliches Wirtschaftsforum in Jackson Hole ab. Das von der Fed-Filiale aus Kansas City ausgerichtete Symposium beginnt am Donnerstag und dauert bis ins Wochenende hinein.

US-BIP

Am Donnerstag wird das US-Handelsministerium seine zweiten Schätzungen zum BIP-Wachstum in den USA bekannt geben. Die erste Veröffentlichung Ende letzten Monats ergab ein annualisiertes Wirtschaftswachstum von 2,3 %. Dies stellte im Vergleich zu den 0,6 % des ersten Quartals eine wesentliche Verbesserung dar. Falls es diese Woche zu einer bedeutenden Korrektur kommen sollte, würde sich dies auf den US-Dollar auswirken. Das ist insbesondere deswegen der Fall, weil sich die US-Notenbank immer noch auf diese Daten stützt, um eine mögliche Änderung ihrer Geldpolitik zu bestätigen. Es wird erwartet, dass es eine Revision nach oben geben könnte, was sich – oberflächlich betrachtet – positiv auf den Dollar auswirken würde. Allerdings weisen Analysten darauf hin, dass eine solche Entwicklung nicht nachhaltig wäre, falls sie sich lediglich auf aufgestautes Inventar stützen sollte.

BIP Großbritannien

Das britische Statistikamt wird am Freitag seine zweite Schätzung zu den BIP-Zahlen des zweiten Quartals bekannt geben. In der ersten Veröffentlichung wurde das BIP-Wachstum für das zweite Quartal mit 0,7 % angegeben, wodurch das Ergebnis des ersten Quartals von 0,4 % leicht übertroffen wurde. Gleichermaßen wie die Fed, stützt auch die Bank of England alle Änderungen ihrer Geldpolitik auf die aktuellen Wirtschaftsdaten. Dabei zählt das Wirtschaftswachstum zum engen Kreis der wichtigsten Faktoren, die für eine solche Entscheidung ausschlaggebend sind. Vor kurzem deutete ein zweites Mitglied des Ausschusses für Geldpolitik der BoE eine möglicherweise unmittelbar bevorstehende Zinserhöhung an. Bis dato war das britische Wachstum in diesem Jahr aufgrund der kriselnden Eurozone eher moderat. Eine bedeutende Korrektur der BIP-Zahlen für das zweite Quartal würde natürlich die weitere Entwicklung des britischen Pfunds beeinflussen. Eine Verbesserung würde die BoE der Zinserhöung einen Schritt näher bringen, während diese Entscheidung bei einer negativen Korrektur wohl auf Eis gelegt werden würde.

Die möglichen Auswirkungen von Jackson Hole

Die Woche findet mit einem anderen, möglicherweise marktentscheidenden Ereignis seinen Höhepunkt. Das Jackson Hole Symposium vereint Teilnehmer aus aller Welt und dabei insbesondere Notenbanker, Politikexperten, Ökonomen und Akademiker. Auch wenn es sich dabei nicht um ein “marktentscheidendes Ereignis” per se handelt, schafft das Symposium oft solide “Anhaltspunkte” über die künftige Geldpolitik und die allgemeine Entwicklung der Weltwirtschaft. Inflation ist zwar das “offizielle” Jahresthema, aber angesichts seiner jüngsten wirtschaftlichen Probleme dürfte wohl China im wirklichen Zentrum des Interesses stehen. Eine jede Äußerung in Bezug auf die neuesten chinesischen Konjunkturmaßnahmen wird genau unter die Lupe genommen werden. Gleichermaßen werden alle Übereinkünfte zwischen den Zentralbankern und globalen Konzernchefs, wie den Problemen in China am besten Einhalt geboten werden kann, bevor sie die eigenen Märkte erreichen, große Aufmerksamkeit erhalten.

Im Klartext

Es dreht sich wieder einmal alles um das Wirtschaftswachstum. Falls die BIP-Zahlen für Q2 in den USA oder Großbritannien stark revidiert werden sollten, würde sich dies wiederum auf die jeweilige Währung auswirken. Und zwar in erster Linie, weil die Wirtschaft mit dem stärkeren Wachstum die Vorreiterrolle auf dem Weg zu einer Zinserhöhung übernehmen würde. Das Jackson Hole Symposium ist zwar per se kein marktentscheidendes Ereignis. Allerdings kann es solide Anhaltspunkte dazu liefern, was in den Köpfen der Teilnehmer des Symposiums vorgeht, zu denen wiederum die wichtigsten Notenbanker der Welt zählen.

Das konkrete Programm

Deutscher IFO-Geschäftsklima-Index (Dienstag) – Wird in erster Linie die Stimmungslage in Bezug auf Euro und DAX beeinflussen. Falls der Index die Marke von 110 Punkten überspringen sollte, würde dies für beide als positiv gesehen werden.

Veröffentlichung BIP-Zahlen Schweiz (Donnerstag) – CHF-Anleger werden sich dafür interessieren, ob das Wachstum in der Schweiz weiter zulegen kann. Falls dies der Falle sein sollte, könnte dies zu bullischen Wetten auf den CHF gegen seine Peer-Währungen führen.

US-BIP Q2: 2. Veröffentlichung (Donnerstag) - Falls die zweite BIP-Schätzung für Q2 nach oben revidiert werden und dies nicht nur aufgrund von temporären Faktoren wie Inventarisierungen erfolgen sollte, würde dies den Dollar beflügeln.

Großbritannien BIP Q2: 2. Veröffentlichung (Freitag) – Falls die zweite Veröffentlichung über die britischen BIP-Zahlen für Q2 eine Korrektur nach oben beinhalten sollte, würde dies das Pfund in erster Linie gegenüber Yen und Euro stärken.

FOMC-Sitzungsprotokoll gerichtet, während China ins Blickfeld rückt

Diese Woche gibt es zwei wichtige Ereignisse, die im Mittelpunkt der Nachrichtenagenturen und Märkte stehen. Das erste am Mittwoch ist die Bekanntgabe der VPI-Daten für den Monat Juli aus dem US-Arbeitsministerium. Danach folgt ein paar Stunden später die Bekanntgabe des Protokolls der letzten Sitzung der US-Notenbank. Die US-Notenbank durch Gesetz den Auftrag, zwei Dinge sicherzustellen: das eine ist die Vollbeschäftigung und das andere ist die Preisstabilität.

Erst kürzlich wurden die neuesten Daten zum US-Arbeitsmarkt herausgegeben, und obwohl die NFP-Zahlen nicht den Erwartungen der Analysten gerecht wurden, so waren sie dennoch nicht entmutigend. Was die beiden Aufträge der US-Notenbank anbelangt, scheint nun der Aspekt der Vollbeschäftigung im Vordergrund zu stehen. Dies führt zu Preisstabilität und die Erwartungen lauten, dass die Inflation weiter niedrig gehalten werden kann, was jedoch aus Sicht der US-Notenbank akzeptabel ist. Kritisch hingegen sind die Daten des Kernindex der Verbraucherpreise. Der Kernindex der Verbraucherpreise neutralisiert die Auswirkungen volatiler Komponenten, d. h. Änderungen bei den Nahrungsmittel- und Energiepreisen.

China als Wild Card der US-Notenbank

Dies bedeutet also, dass eine Zinserhöhung definitiv unmittelbar bevorsteht? Nicht so schnell! Es gibt noch einen „dritten Faktor”, und das ist das wachsende Unbehagen in China. Letzte Woche hat die chinesische Zentralbank (zwei Mal) den Yuan-Richtwert gesenkt und die chinesische Währung zum US-Dollar auf ein seit Jahren nicht bekanntes Niveau abgewertet. Die Anleger befürchten verständlicherweise, dass der chinesische Drache möglicherweise kurz davor steht, in einen unvorstellbaren Abgrund zu fallen.

Zusammenfassung des Protokolls der US-Notenbank

Während einige Marktteilnehmer von den Schritten der People’s Bank of China überrascht zu sein schienen, war dies bei der US-Notenbank definitiv nicht der Fall. Die Chancen stehen gut, dass die US-Notenbank die Situation in China bereits sehr genau auf Anzeichen aufkommender Unruhe hin überprüft hat. In der Tat könnten die Protokolle der US-Notenbank dieses vorausschauende Bewusstsein unter Beweis stellen. Genau das möchten die Märkte gerne sehen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Arbeitsmarktproblematik irrelevant ist, müsste die US-Notenbank dennoch die Inflationsaussichten aufgrund zunehmender globaler Risiken abwägen. Die US-Notenbank könnte sich für einen von zwei Wegen entscheiden. Die US-Notenbank könnte die globalen Risiken als mögliche Bedrohung vorhersehen, und in diesem Fall würde sie Anzeichen zur Verschiebung einer Zinserhöhung geben. Oder sie könnte andererseits die potenziellen Risiken ausblenden und herunterspielen, was auf eine unmittelbar bevorstehende Zinserhöhung hinweisen könnte.

Im Klartext 

Fakt ist, dass die FOMC-Protokolle natürlich das wichtigste Ereignis in dieser Woche sind. Als schriftliches Dokument der Protokolle der US-Notenbank könnten diese offenlegen, wie die US-Notenbank auf unruhige Zeiten in China in der Zukunft reagieren würde. Wenn die US-Notenbank die globalen Risiken im Zusammenhang mit den Aussichten für die USA hervorhebt, könnten die Anleger dies als einen Hinweis dafür auffassen, dass diese Risiken die Pläne der US-Notenbank zur Erhöhung der Zinsen im September durchkreuzen. Wenn jedoch die US-Notenbank bereit zu sein scheint, trotz globaler Risiken mit voller Kraft eine Zinserhöhung anzusteuern, wird sich dies günstig auf den US-Dollar auswirken und Gewicht an der Wall Street haben.

Das konkrete Programm

RBA-Protokolle (Dienstag) – Dienen dazu, das Protokoll der letzten RBA-Sitzung bekannt zu geben. Anleger werden alle Anzeichen einer weiteren Lockerung der RBA genau aufgrund des kommenden Wirtschaftsabschwungs in China genau ins Visier nehmen.

UK-VPI und Kern-VPI (Dienstag)- Wird Stimmung für Pfund Sterling dominieren. Wenn die Inflation in GB steigt, könnte der Sterling ein positives Momentum erfahren, insbesondere im Vergleich zu den Niedrigzinswährungen Euro und Yen.

US-VPI und Kern-VPI (Mittwoch)- Wenn der Kern-VPI die Marke von 2 % übersteigt, könnte dies zum Katalysator für Zinserhöhungen in der Zukunft sein und somit günstig für den Dollar.

FOMC-Protokolle (Mittwoch)- Das wichtigste Ereignis in dieser Woche. Falls die Protokolle offenlegen, dass die US-Notenbank fest entschlossen ist, trotz globaler Risiken die Zinsen zu erhöhen, wirkt sich dies positiv für den Dollar aus und umgekehrt.

Ist der Euro bereit für den Ausbruch?

Da die USA und die US-Notenbank momentan nicht im Fokus der Märkte stehen, konzentrieren sich diese derzeit auf die Eurozone. Am Donnerstag wird die Europäische Zentralbank ihre Erklärung zur Geldpolitik bekanntgeben. Dann könnte sich am Freitag die Situation aufgrund der Bekanntgabe der Daten zur Inflation und des BIP im Euroraum für Juli weiter aufheizen. Und wir wären nachlässig, wenn wir die Situation in Griechenland, die sich zwar gebessert hat, jedoch weiterhin größtenteils ungelöst ist, nicht erwähnen würden. Die EZB stützt weiterhin das griechische Bankensystem, während sie auf strukturelle Reformen wartet. Wenn der Euro überhaupt eine geringe Chance auf Erholung in naher Zukunft hat, so wird diese Woche darüber entscheiden. Bis zum Ende der Woche werden wir entweder die Erholung des Euro sehen oder dass die Chance auf eine Erholung schwindet.

EZB im Fokus

Wird die EZB weiterhin den Status Quo aufrechterhalten, d. h. weiterhin eine sehr lockere Geldpolitik verfolgen? Dies ist die Hauptfrage, auf deren Antwort die Anleger warten. Wie bereits in der Vergangenheit werden EZB-Präsident Mario Draghi und die anderen Mitglieder des Rates wahrscheinlich weiterhin abwarten. Die Daten werden für den Entscheidungsfindungsprozess maßgeblich sein. Die letzten wirtschaftlichen Entwicklungen sind bestenfalls als mittelmäßig zu bezeichnen. Letzte Woche waren die PMI-Daten für die Eurozone für den Monat Juli gemischt, der EPI (Erzeugerpreisindex) fiel und die Umsatzzahlen für Juli entsprachen ebenfalls nicht den Erwartungen und fielen von 2,6 % auf 1,2 %. Nach Meinung der Analysten weisen die Daten weiterhin auf eine Wirtschaft hin, die weiter darum kämpft, eine Basis zu finden.

Erneut Deflation

Natürlich sind die wichtigsten Daten, auf welche die EZB schaut, die Inflationsrate und das BIP-Wachstum. Diese Veröffentlichungen folgen innerhalb von 24 Stunden nach der Entscheidung der EZB. Derzeit liegt die Kerninflationsrate in der Eurozone bei 0,2 % und somit knapp unter einer Deflation. Auf dem derzeitigen Niveau und aufgrund dem Inflationsziel der EZB von 2 % ist ist kaum ein geldpolitischer Straffungskurs zu erkennen. Zinserhöhungen, die schon jetzt weit in der Zukunft liegen, könnten sich noch weiter verschieben, wenn sich die Inflationsrate weiter verschlechtert.

Nun, da die Gesamtinflationsrate bei einem Tiefstwert von 0,2 % liegt, scheint es Anzeichen für eine Verbesserung zu geben. Die Inflationsrate wird aufgrund volatiler Komponenten verzerrt, und hierzu zählen vor allem auch die Energiepreise. Die Energiepreise, vor allem die Ölpreise, wiesen im letzten Monat einen Trend nach unten auf. Die Kerninflationsrate, die diese volatilen Komponenten eliminiert, stieg tatsächlich auf 1 %. Diesen Prozentsatz hat es schon seit mehr als 15 Monaten nicht mehr gegeben. Gleichzeitig lag die Inflationsrate bei Industrieerzeugnissen (außer Energie) bei 0,5 %, dies entspricht einem 2-Jahres-Hoch, und sie ist während der letzten fünf Monate gestiegen.

Analysten sind der Meinung, dass – obwohl der Anstieg des Kern-Verbraucherpeisindex möglicherweise aufgrund der Volatilität (noch) nicht nachhaltig ist, dennoch Grund zu Optimismus besteht. Obwohl die Deflation beharrlich zu sein scheint, und trotz fallender Preise, die sich weiter nach unten bewegen, muss dies nicht unbedingt der Fall sein. Was wird Draghi zu den geringen Inflationsraten sagen, die stetig unter dem EZB-Ziel liegen? Wird er auf eine Lockerung hinweisen oder diese sogar vorschlagen? Wenn Draghi eher „unkonventionelle” Maßnahmen signalisiert, wird der Euro den Druck zu spüren bekommen. Wenn Draghi jedoch andererseits Geduld praktiziert, könnte der Euro steigen. In 2014 hat Mario Draghi insbesondere die Warenpreise als einen Faktor zur Gestaltung der Geldpolitik erwähnt. Es wird interessant sein, zu sehen, ob Super Mario möglicherweise bei dieser Aussage zurückrudert. Wir werden die Antwort darauf nach der EZB-Entscheidung wissen, wenn Draghi im Mittelpunkt steht.

Können wir bitte etwas Wachstum haben?

In der Zwischenzeit könnte eine Enttäuschung in Bezug auf das BIP-Wachstum in der EU den letzte Sargnagel für eine Erhöhung der Zinssätze bedeuten. Aber wird dies auch geschehen? Die neuesten Wirtschaftsdaten aus den Ländern der Europäischen Union sehen etwas positiver aus. Spanien, eine der größten EU-Volkswirtschaften stieg um 1 % und wird möglicherweise der Star-Performer in der EU sein, was das Wachstum anbelangt. In der Zwischenzeit bleiben die Wachstumszahlen für Deutschland, Italien und Frankreich eher moderat, können jedoch sicherlich das Wachstum in der gesamten Eurozone stützen.

Im Klartext

Die EZB-Entscheidung am Donnerstag steht diese Woche im Mittelpunkt, danach folgen die Bekanntgabe der Inflationsrate und des BIP-Wachstums in der EU am Freitag. Die große Frage diese Woche lautet: Wird Draghi weitere Impulse setzen? Wenn sich die Aussichten der EZB zur Inflationsrate weiter verschlechtern, so ist dies sehr gut möglich. Was das BIP anbelangt so ist ein nachhaltiges Wachstum ohne eine Verbesserung der Zahlen weiterhin sehr zweifelhaft. Dies bedeutet, dass die Diskussionen um einen Zinsanstieg weiterhin ausbleiben.

Das konkrete Programm

EZB-Zinsentscheidung (Donnerstag) – Wenn Mario Draghi den Status Quo aufrechterhält, anstatt Hinweise auf eine weitere Lockerung zu geben, könnte sich der Euro stabilisieren.

US-Daten zum Einzelhandel (Donnerstag)- Das wichtigste Ereignis für den Dollar und die Wall Street. Wenn sich die Daten zum Einzelhandel nach einem Rückgang im letzten Monat wieder erholen, könnten der US-Dollar sowie auch die US-Indizes an Boden gewinnen.

VPI Eurozone (Freitag) – Wenn die Inflation in der Eurozone weiter zurückgeht, könnte der Euro unter Verkaufsdruck geraten.

BIP Eurozone( Freitag)- Wenn das Wachstum in der Eurozone auf 1 % im Jahresvergleich steigt, wird dies als positives Zeichen für die Eurozone gesehen, und dadurch verbessern sich die Chancen auf eine Erholung des Euros.

Alles dreht sich um die Fed

Sie haben sicher bereits oft genug gehört, dass die monatliche Zinsentscheidung der US-Notenbank ein bedeutendes Ereignis für die weltweiten Finanzmärkte darstellt. Das ist auch dieses Mal nicht anders und hat – ganz ohne Übertreibung – das Potenzial, die Märkte richtig durcheinanderzurütteln. In den vergangenen Monaten gab es bereits zahlreiche Debatten unter den wirklichen und vermeintlichen Experten. Viele denken, dass es sich von selbst versteht, dass die Fed vor einer Erhöhung ihrer Leitzinsen steht.

Die einzige Frage ist wann. Selbst die Fachleute sind sich über den konkreten Zeitpunkt uneins und ihre Schätzungen reichen von eher früher (sagen wir im September) bis eher später (Dezember oder danach). Die Fed hielt sich in Bezug auf diese Frage bedeckter, als es den Märkten lieb gewesen wäre. Aber diese Woche könnte es wirklich so weit sein, dass wir eine klare und präzise Antwort erhalten. Und weil die Spekulationen und Erwartungen so gewaltig sind, zittern die Märkte vor dieser Entscheidung sprichwörtlich wie Espenlaub.

Zuerst eine kurze Einführung zur Fed

Die Notenbank der Vereinigten Staaten wurde vom US-Kongress mit zwei spezifischen Mandaten beauftragt. Einerseits muss Sie ihre Geldpolitik auf die Förderung von Vollbeschäftigung ausrichten und auf der anderen Seite muss sie Preisstabilität garantieren. Aus diesen Gründen hat die Fed ihre Kreditzinsen seit Dezember 2008 auf historischen Tiefstständen gehalten. Allmonatlich wird die Zinsentscheidung der Fed von den aktuellen Wirtschaftdaten beeinflusst. Allerdings kommt dabei gewissen Daten mehr Gewicht zu als anderen. Seit kurzem sind jedoch Verbesserungen auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt (Mandat Nr. 1) zu verzeichnen bei gleichzeitiger Stabilisierung der Inflation und der Input-Preise (Mandat Nr. 2). Angesichts dessen, dass die Fed ihre Mandate somit erfüllt hat, drängt sich die Frage auf: Wann werden die Zinssätze also angehoben werden?

Analyse der Daten

Niemand weiß genau Bescheid. Allerdings gab uns die Chefin der Fed, Janet Yellen, vor ein paar Wochen einige Anhaltspunkte, als sie dem US-Kongress berichtete. Und Vertreter der Fed legten zudem ihre besten Prognosen über die aktuelle Zinsentwicklung offen. Konkret wurde eine Matrix veröffentlicht, die veranschaulichte, wie das Federal Open Market Committee (FOMC) die Zinssätze in der Vergangenheit und der Zukunft einschätzte. Auch wenn jeder Punkt dieser Matrix zwar ein stimmberechtigtes Mitglied der Fed darstellt, liegt das Problem in ihrer Anonymität. Der Punkt von Janet Yellen – der einzige, auf den es im größeren Zusammenhang wirklich ankommt – ist nämlich mit den Punkten aller anderen Mitglieder identisch.

Trotzdem geben die jüngsten Aussagen und Kommentare der Fed-Vertreter (einschließlich von Frau Yellen) gewisse Aufschlüsse, wie das Matrix-Puzzle verstanden werden kann. Ein wichtiger Fed-Insider (Laurence Meyer, ein früherer Gouverneur der Fed) analysierte den Graphen und zog einige Schlüsse daraus. Im Juni hatte Frau Yellen gesagt, dass Sie mit einer Zinserhöhung im Jahr 2015 rechnen würde. Meyer ist der Ansicht, dass sie noch weitere Nachweise für das Wiedererstarken der US-Wirtschaft sehen möchte. Die jüngsten Kerninflationsdaten könnten diesen Nachweis erbringen, ebenso wie der aktuelle Anstieg bei den Konsumausgaben. Meyer denkt, dass diese Entwicklung die Fed-Vorsitzende (und andere FOMC-Mitglieder) dazu ermutigen könnte, zu überdenken, dieses Jahr nur eine Zinserhöhung vorzunehmen.

Im Klartext

Es gibt drei mögliche Szenarien für die Zinsentscheidung der Fed. Die Fed könnte die Katze aus dem Sack lassen und den Beschluss einer unmittelbaren Zinserhöhung ankündigen. Dies würde mit großer Wahrscheinlich zu einer Stärkung des Dollars aber einer Schwächung der Aktienmärkte führen. Falls es keine große Überraschung geben und die Fed den aktuellen Status quo beibehalten sollte (d. h. keine Änderung des Zinsniveaus), würde dies den Aktien zugute kommen. In diesem Falle würden die Märkte die Stellungnahme der Fed allerdings genauer unter die Lupe nehmen, um nach unterschwelligen Botschaften zu suchen. Eine optimistischer Grundtenor der Fed immer noch eine Stärkung des Dollars bewirken.

Das konkrete Programm

Bestellungen von Gebrauchsgütern (Dienstag)- Falls es bei den langlebigen Gebrauchsgütern (ohne den Transportsektor) einen monatlichen Anstieg von mehr als 0,5% geben sollte, würde sich dies positiv auf den Dollar auswirken.

Zinsentscheidung der Fed (Mittwoch)- Falls die Fed einen früheren Anstieg der Zinsen signalisieren sollte, könnte der Dollar zulegen. Falls sich die Fed weniger optimistisch als erwartet zeigen sollte, könnte dies den Dollar unter Verkaufsdruck setzen.

US-BIP-Wachstum für Q2 (Donnerstag)- Falls das US-BIP-Wachstum über den Erwartungen und einen aufs Jahr gerechneten Zuwachs von 2,8% oder mehr verzeichnen sollte, würde dies für den Dollar als äußerst positiv gewertet werden.

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