Forex Schule I

 



Die Forex Schule I benötigt ca. 1,5 Stunden Zeit um alle Kapitel zu lesen. Die wichtigsten Informationen erhalten Sie auch als kostenloses eBook zum downloaden. Das eBook finden Sie in der oberen Naviagationsleiste.

Inhaltsverzeichnis der Forex Schule I

Was ist FOREX?

Was wird gehandelt?

-     Welche Währungen können gehandelt werden?

-     Wann können Devisen gehandelt werden?

-     Warum Sie mit Währungen handeln sollten?

Wie kann ich mit FOREX Geld verdienen?

-     Das richtige Lesen eines Kurses

-     Long / Short

-     Bid / Ask Spread

-     Leverage – mit kleinen Beträgen Großes bewirken

-     Rollover – Übernachtpositionen

Alles über Pips und Lots

-     Was ist denn nun ein Pip?

-     Was ist ein Lot?

-     Wie berechne ich jetzt meinen Gewinn?

-     Leverage, was ist das denn?

-     Was ist ein Margin Call?

-     Was ist ein Margin Call?

Die verschiedenen Typen von Order

Auswahl eines Brokers

-     Vergiss nicht Deinen High Speed Internetzugang

-     Mini und Mikro Account

Eröffnen eines FOREX Kontos

-     Konto Typen

-     Registrierung

-     Aktivierung des Kontos

Die FOREX Schule

Die Forex Schule wurde gemacht um dir zu helfen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erarbeiten,  die  dich  zu  einem  erfolgreichen  Händler  am  FOREX-  Markt  machen.  Was verstehen wir unter einem erfolgreichen FOREX- Händlers? Unsere Definition setzt sich aus folgenden drei Punkten zusammen:

1. Gewinne erwirtschaften
2. diese Gewinne dann zu halten
3. und schließlich das Ganze zu wiederholen

Wenn du diese Punkte konstant erreichen kannst, bist du auf dem richtigen Weg. Du hast hier die  einmalige  Chance  gratis  eine  Ausbildung  zu  bekommen.  Wir  werden  hier  mit  den Grundbegriffen beginnen  und   uns   dann   über   eine   Fortgeschrittenenphase, hinzu Expertenwissen vorarbeiten. Alles hier Erlernte kannst und solltest du  auch gleich in die Tat umsetzen.

Wir haben versucht die 4x- Schule so allgemeingültig wie möglich zu formulieren. Je nach Anbieter stehen dir aber verschiedene Funktionen und Möglichkeiten zur Verfügung. Unsere Ausführungen lehnen sich oft an die Benutzeroberfläche vom MetaTrader4 an. Deshalb empfehlen wir dir gleich den MetaTrader4 vone einem unserer empfholenen Broker auf Deinen Rechner zu laden, somit kannst du sofort die erlernten Inhalte in die Tat umsetzen (Bitte erstmal nur ein Demokonto benutzen)

Hier wirst du:

  • die elementaren Begriffe des FOREX- Marktes kennenlernen
  • lernen  Handelsmöglichkeiten  zu  erkennen  und  zu  erkennen  wann  der  richtige Zeitpunkt ist um einen Gewinn mitzunehmen oder eine Position weiter zu halten.
  • lernen Trends vorauszusehen und so größtmögliche Gewinne zu erzielen.

Bis dahin gilt es vieles zu lernen und jetzt ist der richtige Zeitpunkt damit zu beginnen. Also, los geht’s!

Was ist FOREX?

FOREX (Foreign Exchange Market) auch FX, Spot Market oder Devisenmarkt genannt ist der größte Finanzmarkt der Welt,  mit einem Handelsvolumen von etwa 2 Billionen USD täglich. Verglichen mit FOREX ist die New Yorker Börse ein kleiner Fisch im großen Teich. Im Gegensatz zum Aktienmarkt werden Devisen nicht an einer Börse gehandelt, der Markt ist an keinen Handelsplatz gebunden.

Was wird gehandelt?

Der Forex-Markt  ist  der  internationale  Markt  für  Devisengeschäfte.  Es  wird  immer gleichzeitig eine Währung gekauft und eine andere verkauft. Währungen werden immer in Paaren gehandelt, z.B. Euro gegen US- Dollar ( EUR / USD ) oder Britische Pfund gegen japanische Yen ( GBP / JPY ).

Im Gegensatz zu anderen Märkten wie der Börse, ist FOREX dezentralisiert, es gibt also keine zentrale Stelle welche die Aufträge abwickelt. Der Handel läuft immer zwischen zwei Parteien  ab.  Im  Allgemeinen  sind  dies  zwei  große  Banken.  Der  Broker  fungiert  als Mittelsmann zwischen Banken und Händler.

Ursprünglich  wurden  Devisengeschäfte  telefonisch  abgewickelt.  Heute  bieten  mehrere Broker Handelsplattformen im Internet an, damit ist es möglich direkt am FOREX- Markt teil zu nehmen.

Es ist vielleicht etwas verwirrend, dass man keine realen Gegenstände kauft. Wenn Sie eine Währung kaufen, stellen Sie sich einfach vor dass Sie damit Aktien eines bestimmten Landes kaufen. Kaufen Sie beispielsweise Schweizer Franken, dann kaufen  Sie in der Tat einen Anteil an der Schweizer Wirtschaft. Der Preis einer Währung ist eine direkte Reflexion dessen, was der Markt über die aktuelle und zukünftige Situation der Schweizer Wirtschaft

denkt. Wir können also sagen, der Wechselkurs stellt die wirtschaftliche Stärke eines Landes, verglichen mit der wirtschaftlichen Stärke eines anderen Landes dar.

Als Devisengeschäfte noch per Telefon erledigt wurden, konnten nur die “Big Guys” bei diesem Spiel mitmachen. FOREX  war ursprünglich für Banken und große Institutionen gedacht und nicht für uns “Kleinen Jungs”. Durch die rasante Entwicklung des Internet, sind Online FOREX Trading Firmen in der Lage, Konten für jeden Geldbeutel bereitzustellen.

Alles was  du  brauchst  um  zu  starten  ist  ein  Computer,  einen  einigermaßen  schnellen Internetanschluss und das Wissen das du auf dieser Webseite findest. Diese Seite wurde so konzipiert, dass Einsteiger die wesentlichen Aspekte des Devisenhandels spielerisch und auf leicht verständliche Art erlernen.

Welche Währungen können gehandelt werden?

Grundsätzlich können fast alle aktuellen Währungen gehandelt werden. Hier eine Tabelle
jener Währungen und deren Symbol die bei den meisten Brokern gehandelt werden können:

Euro    EUR    US Dollar    USD
Japanische Yen    JPY    Kanadische Dollar    CAD
Britische Pfund    GBP    Schweizer Franken    CHF
Australische Dollar    AUD    Neuseeländische Dollar    NZD

Währungssymbole bestehen immer aus drei Buchstaben. Die ersten beiden Buchstaben stehen dabei für den Namen des Landes und die letzte für den Währungsnahmen.

Wann können Devisen gehandelt werden?

Am FOREX- Markt kann von Montag bis Freitag 24 Stunden am Tag gehandelt werden. Es ist jedoch wichtig zu wissen,  dass  bestimmte Währungspaare am meisten zu bestimmten Zeiten gehandelt werden. So wird in Asien hauptsächlich (entsprechend europäischer Zeit) von 01:00 Uhr bis 10:00 Uhr gehandelt. Dann ist beispielsweise das Währungspaar USD / JPY besonders aktiv.

In London werden über 30 Prozent aller FOREX-Trades abgewickelt. Die Volatilität der Währungspaare ist also zu den Handelszeiten in London am höchsten, welche in der Regel von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr sind. In New York finden 20 Prozent aller FOREX-Trades statt. Hier ist die Haupthandelszeit von 14:00 bis 21:00 Uhr.

Der Anleger sollte also die Haupthandelszeiten intelligent für sich nutzen, um Gewinne zu erzielen. Entscheidend sind jene Zeitspannen während denen die Handelszeiten von zwei der Haupthandelsorte zusammenfallen, da dann die Volatilität der Währungspaare an höchsten ist. Die USA und Europa betreffend ist dies von 14:00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Warum Sie mit Währungen handeln sollten?

  • Es gibt sehr viele Vorteile beim Handel von Devisen. Hier nur einige wenige Gründe warum sich so viele Leute für FOREX entscheiden.
  • Keine Provisionen. Der Broker bekommt für ihre Dienstleistungen eine Spanne, den sogenannten “Spread”.
  • Kein Zwischenhändler. Sie können am Markt direkt teilnehmen
  • Keine fixen  Losgrößen.  Die  Höhe  des  eingesetzten  Kapitals  kann  individuell bestimmt werden. So kann schon mit sehr kleinen Beträgen gestartet werden.
  • Minimale Transaktionskosten. Die Kosten, also der Spread beträgt normalerweise weniger als 0,1%  je nach Einsatz und Hebel kann es auch weniger sein.
  • Handeln ist täglich 24 Stunden, an 5 Tage die Woche möglich.

FOREX ist so groß und hat so viel Teilnehmer, dass keiner, nicht einmal eine große Bank den Markt über eine längere Zeitspanne beeinflussen kann.

  • Mit der Funktion eines Hebels (Leverage) können auch mit geringem Eigenkapital große Summen bewegt werden.
  • Hohe Liquidität. Sie können jederzeit kaufen und verkaufen. Es ist jederzeit möglich
    Positionen automatisch oder manuell zu eröffnen oder zu schließen.
  • Kostenloses   Demokonto.  Die von mir empfohlenen Broker bietet   Ihnen   die   Möglichkeit,   kostenlost  ein
    Demokonto zu eröffnen um ohne Risiko Erfahrungen zu sammeln.
  • Mini Accounts.   Bei  den meisten Brokern ist  es   möglich  schon  mit  sehr  kleinen  Beträgen einzusteigen.

Wir  empfehlen  trotzdem  mit  zumindest  1.000$  zu  starten. Warum erklären wir Ihnen später.

Wie kann ich mit FOREX Geld verdienen?

An FOREX- Markt werden Währungen gehandelt. Das Ziel besteht darin, eine Währung gegen  eine andere zu wechseln in  der Erwartung, dass die gekaufte Währung im Wert verglichen mit der Verkauften steigt.

Hier ein kleines Rechenbeispiel:

Der Wechselkurs von EUR / USD liegt bei 1.1800. Sie entscheiden sich 10.000 Euro zu kaufen, dafür bezahlen Sie (10.000 x 1,1800 = 11.800)  11.800 USD.

Der Kurs steigt auf 1.2500 und Sie entscheiden, wieder zu verkaufen. Für Ihre 10.000 Euro bekommen Sie jetzt aber (10.000 x 1,2500 = 12.500) 12.500 USD.

Die Differenz zwischen den 11.800 USD und den 12.500 USD also 700 USD ist dein
Gewinn

Das richtige Lesen eines Kurses

Der Wechselkurs ist das Verhältnis vom Wert einer Währung verglichen mit dem Wert einer anderen. Der Kurs USD/EUR sagt  mir wie viel US Dollar ich für einen Euro bekomme, oder umgekehrt wie viel Euro ich brauche um einen US Dollar zu kaufen.

Währungen werden immer in Paaren notiert, wie z.B. GBP/USD oder EUR/JPY. Der Grund für  diese  Paarungen  ist  der,  dass  bei  jedem  Handel  am  FOREX-  Markt  simultan  eine Währung gekauft und eine andere verkauft wird. Das ist ein Beispiel für den Wechselkurs von Britische Pfund verglichen mit US Dollar.

GBP/USD = 1.7500

Die erste Währung auf der linken Seite des Schrägstrichs “/” ist die Basiswährung (in diesem Beispiel das Britische Pfund), während die zweite auf der rechten Seite als Zähler oder Quoten Währung bezeichnet wird (hier der US Dollar).

Der Wechselkurs sagt uns wie viel Einheiten der Zählerwährung ich bezahlen muss um eine Einheit der Basiswährung zu bekommen. In unserem Beispiel müssten Sie 1.7500 US Dollar bezahlen um 1 Britisches Pfund zu kaufen.

Die Basiswährung  stellt  immer  die  Grundlage  für  einen  Kauf  oder Verkauf. Wenn  du EUR/USD kaufst, bedeutet das, dass du Euro kaufest und gleichzeitig US- Dollar verkaufst. Du wirst das Paar kaufen wenn du denkst, dass sich der Wert der Basiswährung, verglichen mit der Zählerwährung erhöht.

Beim Verkauf des Paares gehst du davon aus dass der Wert der Basiswährung sinkt.

Long / Short
Zuerst solltest du festlegen ob du kaufen oder verkaufen willst.
Wenn  du  kaufen  möchtest  (was  heißt  die  Basiswährung kaufen und die Zählerwährung verkaufen), erwartest du dass der Wert der Basiswährung, im Vergleich zur Zählerwährung steigt um sie zu einem späteren Zeitpunkt und besserem Kurs wieder zu verkaufen. Wir bezeichnen dies auch als “Long-Position” oder “going long”.

Bild 1

Möchtest du verkaufen (Verkauf der Basiswährung und

Kauf der Zählerwährung), dann erwartest du dass der Wert der Basiswährung verglichen mit dem der Zählerwährung sinkt. Später kannst du dann die Basiswährung zu einem kleineren Preis zurückkaufen. Hierbei spricht man auch von einer  “Short-Position” oder “going
short”.

Bild 2

Wir merken uns:    Long-Position   =    kaufen

Short-Position = verkaufen

Bid / Ask Spread

Ein Kurs wird immer mit zwei Zahlen angegeben, dem Bid und dem Ask, wobei der Bid- Preis immer niedriger als der Ask- Preis ist.

Der Bid (Geldkurs) ist der Preis den ein Broker bereit ist zu bezahlen für den Wechsel in die Zählerwährung. Für dich als Trader (Händler) bedeutet das, der Bid ist jener Preis zu dem du verkaufst.

Der Ask (Brief- oder Angebotskurs) ist jener Preis zudem ein Broker die Basiswährung gegen die Zählerwährung verkauft. Für dich ist der Ask der Preis zu dem du kaufst.

Die Differenz zwischen Bid und Ask wird “Spread” genannt.

Betrachten wir die unterschiedlichen Kurspreise anhand eines Beispiels von unserer Handelsplattform:

Bild3

Bei diesem GBP/USD Kurs ist der Bid- Preis 1.4282.

Der Ask oder Brief Preis währe in diesem Falle die 1.4286.
In den folgenden Bespielen werden wir uns der fundamentalen Marktanalyse bedienen, als Hilfe für die Entscheidung ob wir  ein Währungspaar kaufen oder verkaufen. Das Thema Marktanalyse werden wir später genauer betrachten, fürs erste tust du einfach mal so als ob du wüsstest um was es geht, du wirst es verstehen!

EUR / USD

Der Euro ist die Basiswährung und folglich auch Basis für jeden Kauf oder Verkauf.

Wenn du glaubst dass die US Wirtschaft noch länger Schwächen zeig, was sich auch negativ auf den Dollarkurs auswirkt, dann würdest du EUR / USD kaufen (Long-Position). Du kaufst also Euro in der Erwartung, dass der Euro gegenüber dem USD steigt.

Bist du der Meinung dass die US- Wirtschaft an Stärke gewinnt und so der Euro gegenüber dem US- Dollar verliert, dann würdest du EUR / USD verkaufen (Short-Position). Hiermit verkaufst du Euro weil du erwartest dass der Eurokurs verglichen mit dem US Dollar sinkt.

USD / JPY

In diesem Beispiel ist der US Dollar die Basiswährung.

Bei der Annahme dass die japanische Regierung den Yen schwächt um die Exportwirtschaft anzutreiben, würdest du das Währungspaar UDS / JPY kaufen (Long-Position). In diesem Fall würdest du US Dollar kaufen, da du erwartest dass dieser gegenüber dem Yen zulegt.

Denkst du dass japanische Investoren Ihr Geld aus dem US Finanzmarkt ziehen und wieder in Yen wechseln, somit also dem US Dollar weh tun, dann würdest du eine Short-Position Order USD / JPY ausführen. Du verlaufst US Dollar weil du erwartest dass dieser gegenüber dem Yen verlieren wird.

GBP / USD
Hier ist das Britische Pfund die Basiswährung und somit Basis für jeder Kauf oder Verkauf. Denkst du dass die Britische Wirtschaft weiterhin schneller wächst als die US- Wirtschaft,
dann würdest du eine Long-Position Order ausführen. Du kaufst Pfund und erwartest dass das Pfund gegenüber dem US- Dollar an Wert gewinnt.

Wenn du aber der Meinung bist dass sich das Wirtschaftswachstum der Briten verlangsamt, während die US- Wirtschaft noch  immer im Vormarsch ist, dann gehest du Short GBP / USD. Du verkaufst das Britische Pfund da du erwartest dass es gegenüber dem USD sinkt.

Leverage – mit kleinen Beträgen Großes bewirken

In der Welt von FOREX wirst du immer wieder auf den Begriff “Leverage” auf Deutsch
“Hebel” stoßen. Worum geht es?

Leverage ist ein hilfreiches Werkzeug im FOREX- Handel. Du solltest wissen wie ein Hebel oder Leverage funktioniert und  wie  du Ihn nutzen kannst. Der   Leverage erlaubt dir mit deutlich höheren Summen zu traden als du selber investierst.

Die meisten Broker bietet Ihren Kunden die Möglichkeit, mit Fremdkapital zu Handeln, dies wird auch gerne als Margin- Handel bezeichnet. Du musst also keine Unsummen investieren um, hohe Gewinne erwirtschaften zu können.

Handelst du beispielsweise mit 50 USD und einem Leverage von 1:100, dann investiert der Broker für jeden Dollar von Ihnen zusätzlich 99 Dollar. So kannst du folglich mit 50 USD den vergleichsweise großen Betrag von 50.000 USD kontrollieren.

Bei einigen Brokern kannst Du mit einem Leverage bis 1:400 handeln.

Du solltest aber immer daran denken, dass bei einem größeren Hebel nicht nur die Chancen auf   Gewinn   steigen, sonder auch das Risiko eines Verlustes. Bei verlässlichen Marktprognosen kann ein Leverage von 1:400  schon bei geringen Kursschwankungen zu großen Gewinnen führen. Als Einsteiger oder unklaren Trends am Markt solltest du aber auf jeden Fall einen kleineren Hebel einsetzen, um so das Risiko eines Verlustes zu verkleinern.
Devisen werden in “Lots” (Los, Losgröße) gehandelt. Wir werden das Thema “Lot” später genauer behandeln. Kurz erklärt ist ein Lot, der minimale Betrag mit dem gehandelt werden kann. Die meisten Broker handelt mit Losgrößen von 10.000 Einheiten (USD, EUR, Yen, …).

Du hast keine 10.000 USD, kein Problem, wir haben ja unseren Leverage. Bei einem
Leverage von 1:400 kannst du schon mit 25 USD ( 25×400=10.000 ) einen Trade eröffnen.

Um mit 100 USD eine Order zu setzen ist dem zufolge ein Leverage von mindestens 1:100 nötig ( 100×100=10.000 ).

NEU: Nun gibt es auch Microlots, bei denen man schon ab 2,50 USD einen Trade eröffnen kann uns somit seine  Handelsstrategie mit minimalstem Risiko testen und anwenden kann.

Vorteil beim Handel mit Leverage, der maximale Verlust bei den Brokern ist auf die Erstinvestition des Handels beschränkt, während  potentielle Gewinne praktisch unendlich groß sind. Ein Handel wird automatisch geschlossen wenn der Kurs unter den von dir  abgedeckten Kurs sinkt (Ausnahmefall bei extremen Marktbedingungen).

Der Leverage kann bei geschickter Handhabung dein bester Freund sein, aber auch dein größter Feind wenn du leichtsinnig damit umgehen. Leverage ist ein geniales Werkzeug um Gewinne zu steigern, und heute verzichtet kaum mehr ein Händler darauf

Rechenbeispiel:
Du bist der Meinung dass wirtschaftliche Signale darauf hinweisen dass das Britische Pfund gegenüber dem US Dollar stärker  wird (angenommener Kurs GBP / USD = 1,5000). Du entschließt dich für 15.000 USD Britische Pfund zu kaufen. Bei einem Kurs von 1,5000 und
15.000 USD, erhältst du 10.000 GBP (ein Lot). Mit einem Leverage von 1:100 sind nur 150
USD nötig um diesen Trade zu eröffnen.

Deine Prognose bestätigt sich, nach kurzer Zeit ist der Kurs um 50 Pips gestiegen und du entschließt dich zu Verkaufen  (jetziger Kurs GBP / USD = 1,5050). Nun sind die 10.000
Britischen Pfund nicht mehr 15.000 sondern 15.050 US Dollar wert. Der Hammer, die gewonnenen  50  USD  gehen  alleine  auf  Ihr  Konto. Aus  den  150  sind  200  US  Dollar geworden.

Kurz gesagt:

Schon bei kleinen Kursbewegungen und geringem Eigenkapital sind mit Hilfe des Leverage enorme Gewinne für dich möglich.

Rollover – Übernachtpositionen

Die meisten deiner Positionen wirst du vermutlich am gleich Tag schließen an dem du die Position eröffnet hast. Solltest  du  dich aber doch einmal entscheiden eine Position über Nacht  zu  halten,  wird  diese  automatisch  auf  den  nächsten  Handelstag  übertragen.  Die übertragenen Positionen sind im Wert oft nicht identisch.   Der Differenzbetrag hängt vom Währungspaar und dem Zinshöhenunterschied der beiden Währungen ab.

Wie hoch sind die Gebühren der Broker für Übernachtpositionen berechnet?
Die Gebühren fallen unterschiedlich aus und sollten vor dem Handeln erfragt oder nachgelesen werden.

Alles über Pips und Lots

Jetzt werden wir ein wenig Mathematik brauchen. In Zusammenhang mit FOREX bist du bestimmt schon auf die Begriffe „Pip“ und „Lot“ gestoßen. In diesem Kapitel möchten wir dir verständlich machen worum es sich dabei handelt und wie diese Werte berechnet werden.

Nimm dir etwas Zeit hierfür, denn jeder FOREX Trader sollte darüber Bescheid wissen. Du solltest nicht handeln bevor du mittels Pip Wert Gewinn oder Verlust errechnen kannst.

Was ist denn nun ein Pip?

Ein Pip ist die kleinste Einheit um die sich ein Währungspaar verändern kann, normalerweise die vierte Stelle hinter dem Komma. Wenn also der Kurs EUR / USD sich von 1,2250 auf
1,2251 erhöht dann sprechen wir von einem Pip.

Jede Währung hat einen bestimmten Wert, darum ist auch wichtig den Wert eines Pip für diese  Währung  errechnen  zu   können.  Währungspaare  bei  denen  der  US  Dollar  die Basiswährung ist,  werden mit  nur  zwei  Nachkommastellen  angegeben, bei  den  meisten anderen Währungen sind dies vier.

Als Beispiel nehmen wir die Paarung USD / JPY und einen Kurs von 119,80. In diesem Fall wäre ein Pip 0,1.

Also:

USD / JPY = 119,80

0,01 dividiert durch den Wechselkurs = Pip Wert

0,01 / 119,80 = 0,000834

Das sieht jetzt nach einer sehr kleinen Zahl aus, später werden wir aber noch über Lots sprechen.

Wenn eine andere Währung als der US Dollar die Basiswährung ist und wir den US Dollar
Wert wollen, dann müssen wir noch einen Rechenschritt hinzufügen.

Beispiel:

EUR / USD = 1,2200 (ein Pip ist hier 0,0001)

0,0001 dividiert durch den Wechselkurs = Pip Wert

0,0001 / 1,2200 = (EUR) 0,00008196

Aber wir wollen ja den Pip Wert des US Dollars, dazu folgende Rechnung: Pip Wert EUR x Wechselkurs = Pip Wert USD

0,0008196 x 1,2200 = 0,00009999

Wir runden auf 0,0001.

Weshalb wir auf den US Dollarwert zurückrechnen wollen? Bei den meisten Brokern ist der US Dollar die
Standardwährung.

Vielleicht denkst du  gerade, wofür brauch ich diese Rechnerei, fast alle Broker erledigen das automatisch für mich. Dazu kann ich nur sagen, es ist immer gut zu wissen, wie diese Zahlen entstehen.

Im nächsten Abschnitt wirst du erfahren wie sich solch unscheinbar kleine Zahlen am Ende stark auswirken können.

Was ist ein Lot?

Auf dem FOREX Markt wird in Lots (Losgröße) gehandelt. Die Standardgröße für ein Lot sind  100.000  USD.  Viele Broker  ermöglicht  es  dir  schon  mit  Lots  von  10.000  USD,  einem sogenannten Mini Lot zu handeln. Wie du bereits erfahren hast, werden Währungen in Pips gemessen, was die kleinste Einheit bei einer Währung darstellt. Um Nutzen aus diesen winzigen Einheiten ziehen zu können, müsst du mit großen Summen einer Währung handeln um bemerkbare Gewinne zu erzielen.

Für unser Rechenbeispiel verwenden wir ein Lot von 100.000 USD. Dann wirst du erkennen wie sich ein Pip auswirkt.

USD / JPY = 119.90

Pip Wert x Lot = Veränderung pro Pip

(0,01 / 119,80) x 100.000 USD = 8,34 USD pro Pip

In Worten ausgedrückt bei der angenommenen Losgröße ist jeder Pip 8,34 USD wert.

Wenn nicht der US Dollar die Basiswährung ist, dann müssen wir auch hier wieder einen
Rechenschritt hinzufügen.

EUR / USD = 1,1930

Pip Wert x Lot x Wechselkurs = Veränderung pro Pip (USD) (0,0001 / 1,1930) x 100.000 x 1,1930 = 10 USD pro Pip

Wie berechne ich jetzt meinen Gewinn?
Beispiel:

Du kaufst US Dollar und verkaufen Schweizer Franken. Der Wechselkurs derzeit 1,4525 /
1,4530. Da du US Dollar kaufst verwendest du die 1,4530. Du kaufst ein Lot von 100.000 USD zu 1,4530.
Ein paar Stunden später erhöht sich der Preis auf 1,4550 und du entscheidest dich die
Position zu schließen.

Der neue Kurs USD / CHF ist jetzt 1,4550 / 1,4555. Da du zuerst gekauft hast um den
Handel zu eröffnen, verkaufst du nun um den Handel zu schließen, deshalb müssen die
1,4550 verwendet werden.

Die Differenz zwischen 1,4530 und 1,4550 ist 0,0020 oder 20 Pips.

Wenn wir die vorherige Formel verwenden:

(0,0001 / 1,4550) x 100.000 USD  = 6,87 USD pro Pip

Bei unseren 20 Pips ergibt das einen Gewinn von:

20 x 6,87 USD = 137,40 USD

Denk immer daran, wenn du einen Handel eröffnest oder schließt ist  immer auch der Spread zu berücksichtigen. Beim Kauf  einer Währung verwendest du den Angebotspreis (Bid), wenn du verkaufst musst du den Ask einsetzen. Anders formuliert, wenn du eine Währung kaufst, bezahlst du den Spread beim Eröffnen des Handels, wenn du den Handel schließt bezahlst du nichts mehr. Umgekehrt solltest du eine Währung verkaufen bezahlst du nichts um den Handel zu eröffnen, allerdings fällt der Spread beim Schließen der Position an.

Leverage, was ist das denn?

Du hast dich vielleicht schon gefragt wie ein kleiner Investor wie wir es sind so große Summen handeln kann. Stell dir deinen Broker einfach wie eine Bank vor die dir 10.000 US Dollar leiht und dafür nur einen kleinen Teil davon als Sicherheit  zurückhält, jedoch im Allgemeinen nicht behält. Klingt das zu schön für dich? Aber FOREX Handel funktioniert genau so, wenn du einen Leverage verwendest.

Die Höhe  des  Leverage  reicht  bei  den Brokern von  1:50  bis  1:400,  du  musst  jedoch  selber entscheiden welcher Faktor für dich der richtige ist. Ich selber handele selten über 1:100.

Dein Broker wird von dir ein Minimum an Eigenkapital verlangen, dies wird auch als Margine bezeichnet. Viele Trader erlaubten  Accounts mit nur 25 US Dollar. Sobald das Geld auf deinem Konto ist kannst du anfangen zu traden. Dein Broker wird  auch eine minimale Losgröße festlegen die für einen Handel benötigt wird.

Der Betrag  den  dein  Broker  als  Sicherheit  zurückhält,  also  die  Margin  hängt  vom verwendeten  Leverage  ab.

NEU: Nun gibt es auch Microlots, bei denen man schon ab 2,50 USD einen Trade eröffnen kann uns somit seine  Handelsstrategie mit minimalstem Risiko testen und anwenden kann.

Was ist ein Margin Call?

In dem Fall dass während eines Handels der Kurs so stark sinkt dass die Verluste größer würden als dein Einsatz, dann schließt der Broker automatisch die betroffene Position. Dies dient als Sicherheit, damit du niemals mehr als deinen Ersteinsatz verlieren kannst.

Die verschiedenen Typen von Order

Der Begriff Order (Auftrag) bezeichnet den Vorgang einen Handel zu eröffnen oder zu schließen.  Jetzt  sprechen  wir   über   die  verschiedenen  Möglichkeiten  wie  ein  Auftrag ausgeführt werden kann. Je nach Broker werden mehrere Möglichkeiten angeboten.

Hier die grundlegenden Ordertypen, die bei den meisten Brokern zu finden sind und danach noch einige Spezialformen.

-      Marktorder

Eine Marktorder ist ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf zu aktuellen Preis. Beispiel: der Wechselkurs EUR / USD ist im Moment 1,2140. Wenn du zu diesem Preis kaufen möchten, dann klickst du auf kaufen und deine Internetplattform wird den Kaufauftrag sofort zum derzeitigen Preis durchführen.

-      Limitorder

Eine Limitorder ist ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf der zu einem bestimmten Preis ausgeführt  werden  soll.  So  ein  Auftrag  enthält  zwei  Variablen,  Preis  und  Dauer. Beispiel: der Kurs EUR / USD ist derzeit 1,2050. Du würdest das Paar kaufen wenn der Kurs 1,2070 erreicht. Du kannst jetzt vor deinem Bildschirm sitzenbleiben und warten bis der Kurs bei 1,2070 ankommt, damit du dann auf Kaufen klicken kannst. Die zweite Möglichkeit ist eine Limitorder auf 1,2070 zu setzen (Danach kannst du dein Abendessen genießen oder was dir sonst beliebt). Sollte der Kurs die  1,2070 erreichen, führt deine Internetplattform automatisch den Kaufauftrag aus.

-      Stopp-Loss Order

Eine  Stopp-Lossorder  verhindert  größere  Verluste,  sollte  der  Kurs  sich  einmal entgegen deiner Prognose entwickeln. Du kaufst zum Beispiel EUR / USD für 1,2230 (Long- Position). Um deinen maximalen Verlust einzuschränken, setzt du eine Stop- Loss Order bei 1,2200. Im Fall dass der Kurs fällt und die 1,2200 erreicht,  schließt deine Handelsplattform automatisch diese Position und verhindert dass du mehr als 30
Pips verlieren. Dieser Ordertyp ist sehr hilfreich wenn du nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen möchtest weil du fürchtest, alles zu verlieren.

-      Take Profit Order

Variante einer Limitorder, die bei Brokern angeboten wird. Gerade bei stark volatilen Währungspaaren ist es Hilfreich ein Ziel zu definieren, bei dem du die Position wieder schließt. Bei Schwankungen besteht immer auch das Risiko dass sich der Kurs wieder in die andere Richtung bewegt. Mit einer Take Profit Order nimmst du die erreichten Pips mit und schließen die Position mit einem Gewinn, egal wie sich der Kurs danach verhält.

Der Vollständigkeit halber sollten noch drei weitere Ordertypen erwähnt werden.

-      GTC (Good til canceled)

Dieser Auftrag bleibt aktiv am Markt bis du dich entscheidest ihn zu schließen. Dein Broker wird nicht eingreifen. Du trägst also selber die Verantwortung dafür, dass die Order geschlossen wird.

-      GFD (Good for the day)

Die Position bleibt offen bis zum Ende des Handelstages. Da FOREX ein 24- Stunden Markt ist musst du dich bei  deinem Broker informieren wann dessen Handelstag endet.

-      OCO (Order cancels other)

Ein OCO ist eine Mischung aus Limit und Stopp-Loss Order. Zwei Kaufoptionen werden definiert eine über die  andere unter dem aktuellen Preis. Wenn ein Auftrag ausgeführt wird, wird der zweite gelöscht. Beispiel: Der Kurs  EUR / USD ist bei
1,2040. Du würdest kaufen sollte der Kurs auf 1.2095 steigen, weil du spekulierst dass sich der Trend so fortsetzt,  oder verkaufen wenn der Preis unter 1.1985 fällt. Du verwendest  also  eine  OCO.  Eine  der  Kaufoptionen  Trifft   ein,  die  Order  wird ausgeführt, die jeweils andere Option wird dabei automatisch gelöscht.

Du solltest  dich  immer  bei  deinem  Broker  informieren,  welche  Ordertypen  ausgeführt werden können und ob Übernachtgebühren (Rollover) anfallen wenn eine Position über den

aktuellen Handelstag hinaus aktiv bleiben. Mein Tipp, halte deine Auftragsausführung so unkompliziert wie möglich.

Zusammenfassung:

Im Allgemeinen benötigst du nicht mehr als die Basis Ordertypen (Markt-, Limit-, Stopp- Loss- und Take Profit Order). Wichtig ist dass du dir eine Strategie beim Handeln zu Recht legst. Auch wenn dir verschiedenste Möglichkeiten einen  Auftrag  auszuführen angeboten werden, halte alles einfach, so verlierst du nicht den Überblick.

Du solltest erst dann mit echtem Geld handeln, wenn du dich mit den Funktionen deiner
Handelsplattform vertraut fühlst.

Auswahl eines Brokers

Bevor du mit dem Traden anfangen kannst, musst du ein Konto (Account) bei einem Broker eröffnen. Was ist ein Broker? Vereinfacht ausgedrückt, ein Broker ist eine Person oder Firma die nach Wunsch des Traders Handelsaufträge ausführt. Der  Broker bekommt für seine Dienstleistungen eine Gebühr, der sogenannte Spread fällt bei jedem Auftrag an.

FOREX ist ein 24- Stunden Markt,  deshalb solltest du mit deiner Internetplattform 24- Stunden handeln  können. Die meisten Broker ermöglichen Ihren Kunden per Internet zu handeln. Die Trading Software ist dabei sehr wichtig. Mach dich damit damit vertraut und versuch ein Gefühl für die angebotenen Optionen zu bekommen.

Was sollte die gewählte Plattform auf jeden Fall bieten?

  • Wechselkurse müssen in Echtzeit verfügbar sein
  • Ein übersichtliches Layout mit allen wichtigen Informationen über deinen Account: Kontostand, Zusammenfassung der getätigten Aktionen, akkurate Informationen über offene Positionen, …

Die meisten Handelsplattformen sind entweder direkt im Web oder über ein Programm das du auf deinen Computer installierst zu bedienen. Für welche Variante du dich entscheidest liegt bei dir.

  • Plattformen die direkt auf der Internetseite eines Brokers bedient werden haben den Vorteil dass du kein Programm installieren müsst. Du kannst von jedem Computer mit Internetverbindung mittels Passwort auf dein Konto zugreifen.
  • Eine Handelsplattform die über ein Programm auf deinem Computer bedient wird erlaubt es dir nur vom eigenen  PC aus zu handeln. Es sei denn du installierst die Software  auf  jedem  Computer  den  du  verwendest  (Software  ist  im  Normalfall kostenlos).
  • Installierte Programme laufen im Allgemeinen schneller, dies ist von großer Entscheidung bei volatilen Märkten.

Vergiss nicht deinen High Speed Internetzugang

FOREX ist ein Markt mit schnellen Bewegungen. Es kommt dabei manchmal auf Sekunden an,  in  denen  du  aktuelle  Kurse  bekommst  und  deine  Entscheidung  treffen  musst.  Eine schwache Internetverbindung kann dabei bares Geld kosten. Ohne vernünftige Verbindung solltest du nicht an Online- Handel denken. Stell sicher dass du einen stabilen und schnellen Internetzugang hast.

Die meisten Broker bieten Charts und Möglichkeiten für technische Analysen an. Übersicht und Bedienerfreundlichkeit  können  dabei sehr unterschiedlich sein. Speziell Tradern mit weniger Erfahrung, aber auch jedem anderen dem eine gute Übersicht wichtig ist, kann ich die Tradingplattform von Alpari empfehlen.

Mini und Mikro Account

Dein Broker sollte dir die Möglichkeit bieten kleine Konten „Mini- Accounts“ oder noch kleinere „Mikro- Accounts“ zu eröffnen. Damit kannst du schon mit ein paar Dollars, mit dem Handel beginnen.

Weitere Punkte die bei der Auswahl eines Brokers wichtig sind:

-      Verfügbare Währungen

Dein Broker sollte auf jeden Falle die sieben Hauptwährungen anbieten (USD, EUR, AUD, CAD, CHF, GBP und JPY)

-      Kosten für eine Order

Transaktionskosten  werden  in  Pips  berechnet.  Je  niedriger  die  Zahl  der  Pips  proAuftrag, desto größer ist dein Profit.

-      Margin Anforderungen

Je niedriger die Sicherheitsleistung (oder je höher der Leverage), desto höher sind deine Chancen auf große Gewinne. Manche Broker bieten einen Leverage von bis zu 1:400.

-      Minimal erlaubte Handelsgrößen

Die Größe eines Lots variiert von Broker zu Broker. Als Standardgröße wird mit 100.000 USD gehandelt. Für Einsteiger bieten manche Broker die Möglichkeit mit Mini- Lots von 10.000 USD zu handeln. Je nach Leverage ist dann ein Einsatz von nur 25 US Dollar nötig.

-      Rollover Gebühren

Rollover  Gebühren  entstehen  durch  den  Unterschied  zwischen  dem  Zinssatz  des Landes der Basiswährung und dem Zinssatz des Landes der Zählerwährung. Je größer der Unterschied der Zinsen der beteiligten Währungen ist, desto höher ist die Rollover Gebühr. Broker verrechnen diese Gebühr auf unterschiedliche Art.

Zusammenfassung:

Worauf du achten solltest bei der Auswahl deines Brokers:

1.  Geringe Spreads: Im Devisenhandel ist der Spread die Differenz zwischen Kaufs und Verkaufspreis eines Währungspaares. Kleine Spreads sparen Geld.

2.  Geringe Einstiegssummen:  Für  diejenigen  die  neu  im  Geschäft  sind  und  keine Millionen locker haben,  ermöglichen Mini- und Mikro- Accounts den Einstieg ins Deviesengeschäft. Bei manchen Brokern ist der Einstieg  bereits mit 50 US Dollar möglich, wir empfehlen jedoch mit 1.000 US- Dollar zu starten.

3.  Möglichkeit zur automatischen Ausführung einer Order: Der richtige Zeitpunkt an dem ein Auftrag ausgeführt wird, entscheidet maßgeblich die Höhe des Gewinnes.

4.  Kostenlose Charts und Technische Analyse: Wähle einen Broker der dir Charts aktuell  zur  Verfügung  stellt.  So  kannst  du  anhand  der  Charts  rechtzeitig  deine Entscheidungen treffen.

Leverage: Ein großer Hebel kann dich schnell reich machen aber auch genauso schnell in die entgegengesetzte Richtung ausschlagen. Eine Faustregel für unerfahrene Trader: Verwende keinen höheren Leverage als 1:100 bei Standard Accounts (Lot = 100.000
USD) oder 1:200 bei einem Mini Account (Lot = 10.000 USD).

Eröffnen eines FOREX Kontos

Ein neues Online FOREX Konto (Account) zu eröffnen, kann in drei Schritten erledigt werden:

1.  Auswahl des Kontotyps

2.  Registrierung

3.  Aktivierung des Kontos

Bevor du einen Cent deines hart verdienten Geldes investierst, solltest du unbedingt mit einem Demokonto üben. Wenn nötig lass dein Demokonto mehrmals nachladen, bei den meisten Brokern ist dies ein einfacher Vorgang.

Konto Typen

Wenn du bereit bist mit echtem Geld zu handeln, dann hast du die Wahl den Account unter deinem  eigenen  Namen  oder  einem  Firmennamen  zu  eröffnen.  Des Weiteren  musst  du entscheiden ob du ein Standard- oder Mini- Konto eröffnen möchtest. Unerfahrene Trader und  solche  mit  geringem  Kapital  sollten  sich  auf  jeden  Fall  für  ein  Mini  Account entscheiden. Ein Standard Account ist eher für erfahrene Trader mit genug Kapital gedacht.

Lies immer auch das Kleingedruckte

Manche Broker haben auch sogenannte „Managed Accounts“ zur Auswahl. Wenn du willst dass dein Broker für dich handelt,  solltest du so einen Account wählen. Davon gehen wir aber nicht aus, du liest diese Seite ja um selber deine Trades zu bestimmen. Nebenbei für ein vom Broker verwaltetes Konto sind meist sehr hohe Einstiegssummen erforderlich, 25.000
US Dollar und mehr und der Broker streicht einen großen Anteil deines Gewinnes ein.

Stell   auch  sicher  dass  du  ein  FOREX  Spot  Konto  eröffnest  und  kein  Forwards-  oder Futures- Konto.

Registrierung

Bei  der  Registrierung  verlangt  der  Broker  von  dir  verschiedene  Angaben.  Manchmal detailierter, manchmal nur Name, Adresse und Email, das hängt vom jeweiligen Broker ab. Füll  das Formular wahrheitsgemäß aus, damit später bei einer Gewinnauszahlung alles glatt läuft.

Aktivierung des Kontos

Wenn Ihr Broker alle nötigen Daten bekommen hat, werden Sie eine Email mit den weiteren Schritten  für  die  Aktivierung  Ihres  Accounts  bekommen.  Wenn  das  alles  erledigt  ist bekommen Sie eine weitere Email in der Username und Passwort  bestätigt werden. Jetzt müssen Sie sich nur noch einloggen und anfangen zu handeln.

Bevor du loslegst, warte noch eine Minute.

Wir möchten dich dringend darauf hinweisen dass du alles auf dieser Website verstanden hast, bevor du mit echtem Geld handelst.

Warum?

Wenn du leichtsinnig bist kannst du dein Geld verlieren und ausflippen. Du solltest aber nicht denken, jetzt lies ich mir alles auf dieser Website durch, dann kann mir nichts mehr passieren. Du wirst vermutlich viel weniger Geld verlieren, als wenn du es nicht tust aber es besteht immer noch ein hohes Risiko.

Lies alles durch und setze die einzelnen Punkte im Demoaccount um, damit du mit allem vertraut bist. Wir bieten dir im  4x- Check die Möglichkeit dein Wissen unter Beweis zu stellen. Erst wenn du die Tests positiv absolviert hast ist der richtige Zeitpunkt mit echtem Geld zu Handeln.
FOREX und Aktien im Vergleich 24- Stunden Markt

Der FOREX Markt ist 24 Stunden durchgehend geöffnet. Bei den meisten Brokern ist der Handel an 5 Tagen die Woche möglich, der Kundenservice ist an 7 Tagen, 24 Stunden

erreichbar. Du kannst zu amerikanischen, asiatischen und europäischen Marktzeiten handeln. Damit ist es möglich  dass du dir deinen eigenen Handelszeitplan zurechtlegst. Beim handeln mit Aktien bist du immer an die Handelszeiten der jeweiligen Börse gebunden.

Keine Provisionen

Die meisten  FOREX  Broker  verlangen  keine  Provision  oder  zusätzliche  Gebühren  um Währungen Online oder per Telefon zu handeln. Zusammen mit den geringen und absolut transparenten Spreads, sind die Kosten für den Handel von Devisen geringer als die jedes anderen Markts. Der Broker wird nur durch die Bid / Ask Differenz, also dem Spread, für seine Leistungen entschädigt.

Sofortige Ausführung von Handelsaufträgen

Unter normalen  Marktverhältnissen  werden  all  deine  Aufträge  prompt  ausgeführt.  Du bekommst genau den Preis den du anklickst.  Mittels Real-Time Streaming bist du  jederzeit über alle aktuellen Kurse informiert. Da gibt es keine Abweichungen mehr zwischen dem Preis auf deinem Bildschirm und dem zu dessen du deinen Handel eröffnest. Verzögerungen können dann entstehen wenn sehr starke Bewegungen am Markt im Gange sind.

Gewinne mit fallenden Kursen

Im Gegensatz zum Aktienhandel kannst du bei FOREX auch mit fallenden Kursen Gewinne erzielen. Wenn du eine Aktie kaufst gehst du immer davon aus dass diese im Wert steigt. Im Devisenhandel hast du die Möglichkeit auf steigende (Long Position)  oder auf fallende Kurse (Short Position) zu setzen, je nach dem wohin der Markt sich bewegt. Weil bei FOREX immer  eine Währung gekauft und eine andere dafür verkauft wird, gibt es auch keine Verzerrungen.

Weitere Gründe um FOREX zu mögen

Keine Zwischenhändler

Handeln  an   der   Börse  hat   bestimmt  auch   seine   Vorteile.   Fast  immer   sind   aber Zwischenhändler involviert, diese Zwischenhändler machen nichts umsonst, im Gegenteil die kosten bares Geld. Diese Kosten werden als Provisionen oder Gebühren von dir kassiert.

Beim Devisenhandel gibt es keine Zwischenhändler. Dein Broker ermöglicht dir direkt am Markt zu handeln, also genau dort wo Kurse entstehen.

FOREX ist nicht manipulierbar

Vergleicht man Unternehmen deren Aktien an der Börse gehandelt werden mit einer der Hauptwährungen dieser Erde, ist  das  Größenverhältnis etwa dasselbe wie zwischen einer Maus und einem Elefanten. Aufgrund des riesigen Handelsvolumens von bis zu 4 Billionen US Dollar an einem Tag, ist dieser Markt durch keinen auch  noch so großen Investor längerfristig beeinflussbar, an eine Manipulation ist somit nicht zu denken.

8.000 Aktien gegen 4 Hauptwährungen

An der New Yorker Börse werden ungefähr 4.500 Aktien gehandelt. Nochmals 3.500 Aktien enthält der NASDAQ. Welche  davon möchtest du kaufen? Hast du die Zeit bei so vielen Unternehmen den Überblick zu wahren? Bei FOREX kannst du  natürlich auch mit vielen verschiedenen Währungen handeln, allerdings werden die meisten Transaktionen zwischen den  4  Hauptwährungen  durchgeführt.  Sind 4  Währungspaare  nicht  viel  einfacher  zu überblicken als tausende Aktien?

Zusammenfassung der Vorteile von FOREX gegenüber Aktien:

Vorteile                                                            FOREX    Aktien

24 Stunden Markt                                        Ja             Nein
Keine Provisionen bezahlen                   Ja             Nein
Prompte Ausführung von Ordern        Ja             Nein
Gewinne  durch  steigende  und
fallendeKurse möglich                               Ja             Nein

FOREX im Vergleich mit Futures

Liquidität

Bei  FOREX  werden  bis  zu  4  Billionen  US  Dollar  täglich  gehandelt.  Damit  ist  der Devisenmarkt der   mit  Abstand  größte  und  liquideste Markt                        der   Welt. Dieses Handelsvolumen stellt das jedes anderen Marktes in den Schatten. Am Future Markt gehen nicht mehr als 30 Milliarden am Tag, kann deshalb auch in Sachen Liquidität mit FOREX nicht  konkurrieren.  FOREX  ist  immer  liquid,  d.h.  Order  können  jederzeit  Ausgeführt werden.

24 Stunden Markt

Noch einmal sei gesagt dass du im Devisenhandel zeitlich an keine Börse gebunden bist. Wenn wichtige Nachrichten aus New York oder Japan kommen während die Europäischen Börsen geschlossen haben, wird der Start in den darauffolgenden Handelstag oft ein wilder Ritt.  Da bist du als FOREX Trader absolut im Vorteil.

Keine Provisionen

Das soll gesagt sein, bei FOREX bezahlst du keine Provisionen. Hier kannst du per Internet deine Order setzen, das ist  erstens  bequem und du musst auch keinen Zwischenhändler bezahlen. Broker werden für ihre Dienste mit dem Spread entschädigt.

Preissicherheit

Bei FOREX werden Order sofort ausgeführt, das garantiert dir dass du eine Währung auch genau zu dem Preis kaufst, bei dem du auf Kaufen klickst. Davon sind Futures leider weit entfernt. Der Preis der bei Futures Brokern offeriert wird ist oft der des letzten Handels und weicht gerne mal von dem Preis ab, zu dem du tatsächlich kaufst.
Eingeschränktes Risiko

Du  kannst  bei   jeder   Order  Limits   setzen  die   größere   Verluste  verhindern.  Deine Handelsplattform führt automatisch den gewünschten Auftrag zum entsprechenden Zeitpunkt aus. Offene Positionen können jederzeit und ohne Verzögerung geschlossen werden.

Vorteile                                            FOREX    Futures
24 Stunden Markt                        Ja              Nur eingeschränkt
Keine Provisionen bezahlen    Ja             Nein
Leverage bis 1:400 möglich    Ja             Nein
Preissicherheit                              Ja             Nein
Risiko eingeschränkt                  Ja             Nein

Was du noch wissen solltest

Bevor wir weitermachen möchten wir dass du dir über folgende Punkte absolut im Klaren bist:

1.  Jeder FOREX Händler, und damit meinen wir wirklich alle, verlieren auch mal beim Handeln.

Die meisten Anfänger verlieren ihr Geld, aufgrund mangelhafter Planung und Übung, oder weil keine persönlichen Regeln für Einsatz und Risiko vorhanden sind.

2.  Trade niemals mit Geld dessen Verlust du nicht wegstecken kannst:

Nimm  auf   garkeinen  Fall   Geld  das   du  unbedingt  brauchst  um  die   nächste Stromrechnung zu bezahlen oder was zum Essen zu Kaufen dazu her deinen  FOREX Account aufzuladen. Das Risiko ist einfach zu groß, dass du danach mit leeren Händen da stehst.

Der FOREX Markt ist einer der beliebtesten Märkte für Spekulanten. Grund dafür sind die enorme  Größe  des  Marktes,  die  daraus  resultierende  Liquidität  und  die  Tendenz  dass Währungen Trends folgen.

Viele  Händler  starten  mit  der  Hoffnung  schnell  das  große  Geld  zu  machen,  aber  in Wirklichkeit mangelt es an der  nötigen Disziplin um erfolgreich zu handeln. Den meisten fehlt die Disziplin um bei einer Diät durchzuhalten oder dreimal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen, wie kann man dann erwarten beim Handeln erfolgreich zu sein?

Beim Kurzzeithandel lässt sich in kurzer Zeit viel Geld verdienen, dafür muss man aber ein Profi sein. Ohne Risiko wirst du  nicht schnell reich. Jemand der ständig ein sehr hohes Risiko eingeht und dadurch auch manchmal größere Verluste  hinnehmen muss, hat keine richtige Handelsstrategie. Du bist Geschäftsmann und kein Spieler, stimmt’s?
FOREX ist kein Rezept für schnellen Reichtum

FOREX Handel ist eine Fähigkeit die Zeit braucht um Sie zu erlernen.

Mit dieser Fähigkeit kannst du nicht nur, du wirst Geld verdienen. Wie in jeder anderen Aufgabe oder Beruf kommt auch hier der Erfolg nicht über Nacht. Alles muss erlernt sein. Übe mit einem Demo Konto und stell dir dabei vor es wäre echtes Geld.

Eröffne kein Echtgeld Konto bevor du dir sicher bist. Du musst auf deinem Demo Konto konstant Gewinne erzielen, sonst  solltest du nicht daran denken mit richtigem Geld zu handeln.

Konzentriere dich auf ein Währungspaar

Am Anfang wärst du überfordert mehrere Währungspaare gleichzeitig im Auge zu behalten. Verwendest du eines der Hauptwährungspaare, da sind die Spreads am geringsten. Du kannst zu den Gewinnern gehören, du musst dir nur die Zeit nehmen und daran arbeiten.

So, dass war nun der Teil I der Forex Schule. Im zweiten Teil der Forex Schule gehen wir noch mehr in Detail. Um das bisher gelernte im Überungkonto zu testen, melden Sie sich bitte hier bei einem Broker Ihrer Wahl an.

Hier geht es zur Forex Schule Teil II:  Forex Schule Teil II